Migranten und Stadtgesellschaft im frühmittelalterlichen Rom (eBook)

Griechischsprachige Einwanderer und ihre Nachkommen im diachronen Vergleich
Artikelnummer: 978-3-11-067900-7
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 206.35
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Griechischsprachige Einwanderer und ihre Nachkommen prägten das byzantinische und post-byzantinische Rom des 7.bis 9. Jahrhunderts. Das Buch fragt nach Konfigurationen der römischen Stadtgesellschaft im Angesicht von einzelnen und kleinen Gruppen dieser Einwanderer. Dabei konzentriert es sich auf Mönchsgemeinschaften in den zahlreichen griechischsprachigen Klöstern Roms und auf Angehörige der päpstlichen Verwaltung. Anhand von Hagiographie, theologischem Schriftgut, aber auch materiellen Befunden wird nach der Selbstverortung von Migranten gefragt, nach ihrer Positioniertheit gegenüber verschiedenen lokalen und überregionalen Gruppen. Daran anschließend wird gefragt, welche Resonanz diese Verortungen in Rom fanden und ob und wie Migranten dabei als eine distinkte Gruppe aufgefasst wurden. Die Untersuchung bietet dabei bewusst keine durchgehende Entwicklungsgeschichte, sondern betrachtet diachron vergleichend drei Zeiträume von jeweils etwa 30 Jahren. Im Ergebnis wird damit die Feststellung von Integration, Hybridität, Desintegration oder Assimilation möglich. Das Buch bietet so auch Perspektiven auf einen vergleichend-typologischen Zugang zum Verhältnis von Migranten und Stadtgesellschaft im Frühmittelalter.


Griechischsprachige Einwanderer und ihre Nachkommen prägten das byzantinische und post-byzantinische Rom des 7.bis 9. Jahrhunderts. Das Buch fragt nach Konfigurationen der römischen Stadtgesellschaft im Angesicht von einzelnen und kleinen Gruppen dieser Einwanderer. Dabei konzentriert es sich auf Mönchsgemeinschaften in den zahlreichen griechischsprachigen Klöstern Roms und auf Angehörige der päpstlichen Verwaltung. Anhand von Hagiographie, theologischem Schriftgut, aber auch materiellen Befunden wird nach der Selbstverortung von Migranten gefragt, nach ihrer Positioniertheit gegenüber verschiedenen lokalen und überregionalen Gruppen. Daran anschließend wird gefragt, welche Resonanz diese Verortungen in Rom fanden und ob und wie Migranten dabei als eine distinkte Gruppe aufgefasst wurden. Die Untersuchung bietet dabei bewusst keine durchgehende Entwicklungsgeschichte, sondern betrachtet diachron vergleichend drei Zeiträume von jeweils etwa 30 Jahren. Im Ergebnis wird damit die Feststellung von Integration, Hybridität, Desintegration oder Assimilation möglich. Das Buch bietet so auch Perspektiven auf einen vergleichend-typologischen Zugang zum Verhältnis von Migranten und Stadtgesellschaft im Frühmittelalter.


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VerlagDe Gruyter
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2020
Seitenangabe440 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen10 col. ill., 5 b/w tbl.
Auflage20001 A. 1. Auflage
PlattformEPUB
ReiheEuropa im Mittelalter
AutorWinterhager, Philipp

Alle Bände der Reihe "Europa im Mittelalter"

Über den Autor Philipp Winterhager

Philipp Winterhager, Humboldt-Universität zu Berlin.

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