Metzina

Erzählung
Artikelnummer: 978-3-907334-54-6
Einband: Fester Einband
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CHF 27.00
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Olten im 14. Jahrhundert. Metzina kennt die Kräuter, hilft Kinder auf die Welt zu bringen und weiß um die Kräfte des Wetters. Wenn Fieber die Körper schüttelt oder die Nächte von bösen Träumen heimgesucht werden, suchen die Menschen ihren Rat - noch.
Als feindliche Truppen vor den Stadttoren stehen, bricht über Olten ein gewaltiges Unwetter herein. Blitze zerreißen den Himmel, der Fluss tritt über die Ufer, und im Chaos des Sturms wendet sich das Kriegsglück. Zufall oder Zauberei?
Während die siegreichen Kyburger eine Erklärung für den ihnen in den Schoß gefallenen Triumph suchen, brauchen die Solothurner jemanden, der für ihre Niederlage verantwortlich ist. In beiden Lagern fällt der Verdacht auf Metzina. Sie flieht, wird gefasst und in den krummen Turm geworfen. Der Scheiterhaufen wird aufgeschichtet. Bald soll sie als Hexe brennen.
In der Dunkelheit des Gefängnisses verliert Metzina ihre Kräfte, die Hoffnung und beinahe den Verstand. Was ihr bleibt, ist die Stimme. Sie beginnt zu erzählen. Vom Leben als Frau und als Fremde. Von ihrer Kindheit in der Klus, von Krieg und Flucht. Vom tragischen Tod ihres Sohnes und von einer Welt, in der Wahrheit weniger zählt als das, was den Herrschenden nützt.
Sie erzählt gegen das Vergehen der Zeit an - und gegen ihr eigenes. Solange Metzina erzählt, ist sie noch.

Metzina ist eine eindringliche historische Erzählung über eine unbequeme, kluge und widerständige Frau aus dem 14. Jahrhundert. Gekonnt verknüpft die Autorin historische Überlieferungen und Fiktionalität zu einem besonderen Lesevergnügen.


Olten im 14. Jahrhundert. Metzina kennt die Kräuter, hilft Kinder auf die Welt zu bringen und weiß um die Kräfte des Wetters. Wenn Fieber die Körper schüttelt oder die Nächte von bösen Träumen heimgesucht werden, suchen die Menschen ihren Rat - noch.
Als feindliche Truppen vor den Stadttoren stehen, bricht über Olten ein gewaltiges Unwetter herein. Blitze zerreißen den Himmel, der Fluss tritt über die Ufer, und im Chaos des Sturms wendet sich das Kriegsglück. Zufall oder Zauberei?
Während die siegreichen Kyburger eine Erklärung für den ihnen in den Schoß gefallenen Triumph suchen, brauchen die Solothurner jemanden, der für ihre Niederlage verantwortlich ist. In beiden Lagern fällt der Verdacht auf Metzina. Sie flieht, wird gefasst und in den krummen Turm geworfen. Der Scheiterhaufen wird aufgeschichtet. Bald soll sie als Hexe brennen.
In der Dunkelheit des Gefängnisses verliert Metzina ihre Kräfte, die Hoffnung und beinahe den Verstand. Was ihr bleibt, ist die Stimme. Sie beginnt zu erzählen. Vom Leben als Frau und als Fremde. Von ihrer Kindheit in der Klus, von Krieg und Flucht. Vom tragischen Tod ihres Sohnes und von einer Welt, in der Wahrheit weniger zählt als das, was den Herrschenden nützt.
Sie erzählt gegen das Vergehen der Zeit an - und gegen ihr eigenes. Solange Metzina erzählt, ist sie noch.

Metzina ist eine eindringliche historische Erzählung über eine unbequeme, kluge und widerständige Frau aus dem 14. Jahrhundert. Gekonnt verknüpft die Autorin historische Überlieferungen und Fiktionalität zu einem besonderen Lesevergnügen.


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VerlagKnapp Verlag
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe128 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH21.0 cm x B13.0 cm x D1.9 cm 252 g
Auflage1. A.
AutorSalm, Rebekka

Über den Autor Rebekka Salm

Rebekka Salm geboren 1979 in Liestal, studierte Islamwissenschaften und Geschichte in Basel und Bern. Sie arbeitet als Texterin, Moderatorin und Erwachsenenbildnerin im Migrationsbereich und ist Mutter einer Tochter. 2019 gewann sie den Schreibwettbewerb des Schweizer Schriftstellerwegs. Ihre Siegergeschichte ist im Buch Das Schaukelpferd in Bichsels Garten (2021) erschienen. 2023 erhielt sie von den Kantonen Baselland und Solothurn je den Förderpreis Literatur sowie von der Hans und Beatrice Maurer-Billeter-Stiftung den Förderpreis Dreitannen.

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