Materialistischer Feminismus

Gegenwartsanalysen zu Geschlecht im Kapitalismus
Artikelnummer: 978-3-593-51978-4
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 49.90
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Angesichts der zunehmend destruktiven Effekte, die mit der kapitalistischen Verwertungslogik als strukturierendem Prinzip unserer Gesellschaft einhergehen, gewinnt der Materialistische Feminismus besondere Aktualität. Wie aber tragen die Strukturlogik des Kapitals und die daraus hervorgehenden Verselbständigungstendenzen zum Fortbestehen, aber auch zum Wandel der Geschlechterverhältnisse bei? Welche Machtasymmetrien und welche Formen von Gewalt gehen damit einher? Und welche Rolle spielt hier die Familie, in der sich über den intergenerationalen Vermögenstransfer Klassenverhältnisse reproduzieren? Die in dem Band versammelten Theorie- und Forschungsarbeiten aus dem Feld der Geschlechterforschung diskutieren, wie eine materialistisch-feministische Perspektive zur kritischen Erschließung unserer Gegenwart beitragen kann. Die Autorinnen untersuchen gesellschaftliche Phänomene von besonderer Dringlichkeit, indem sie historische Perspektiven mittels eigener theoriegeleiteter Analysen und empirischer Studien aktualisieren, etwa zu Körperökonomien, Unternehmenskulturen oder Familienmodellen. Zugleich eröffnen die Beiträge Ausblicke auf alternative Formen der Organisation des gemeinsamen Wirtschaftens und Lebens und verhandeln so auch die Frage nach den Möglichkeiten einer emanzipatorischen Praxis. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode

Angesichts der zunehmend destruktiven Effekte, die mit der kapitalistischen Verwertungslogik als strukturierendem Prinzip unserer Gesellschaft einhergehen, gewinnt der Materialistische Feminismus besondere Aktualität. Wie aber tragen die Strukturlogik des Kapitals und die daraus hervorgehenden Verselbständigungstendenzen zum Fortbestehen, aber auch zum Wandel der Geschlechterverhältnisse bei? Welche Machtasymmetrien und welche Formen von Gewalt gehen damit einher? Und welche Rolle spielt hier die Familie, in der sich über den intergenerationalen Vermögenstransfer Klassenverhältnisse reproduzieren? Die in dem Band versammelten Theorie- und Forschungsarbeiten aus dem Feld der Geschlechterforschung diskutieren, wie eine materialistisch-feministische Perspektive zur kritischen Erschließung unserer Gegenwart beitragen kann. Die Autorinnen untersuchen gesellschaftliche Phänomene von besonderer Dringlichkeit, indem sie historische Perspektiven mittels eigener theoriegeleiteter Analysen und empirischer Studien aktualisieren, etwa zu Körperökonomien, Unternehmenskulturen oder Familienmodellen. Zugleich eröffnen die Beiträge Ausblicke auf alternative Formen der Organisation des gemeinsamen Wirtschaftens und Lebens und verhandeln so auch die Frage nach den Möglichkeiten einer emanzipatorischen Praxis. https://creativecommons.org/licenses/by/4.0/legalcode

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VerlagCampus
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2024
Seitenangabe204 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH14.3 cm x B21.4 cm x D1.3 cm 265 g
Auflage1. A.
ReiheSchriften. Institut für Sozialforschung
AutorEngelmann, Christina (Hrsg.) / Haller, Lisa Yashodhara (Hrsg.) / Cooper, Melinda (Beitr.) / Engelmann, Christina (Beitr.) / Ghodsee, Kristen R. (Beitr.) / Yashodhara Haller, Lisa (Beitr.) / Haug, Franziska (Beitr.) / Kostan, Anastassija (Beitr.) / Mühlbacher, Sarah (Beitr.) / Schmitz, Luki (Beitr.) / Speck, Sarah (Beitr.) / Wills, Vanessa (Beitr.) / Zucker, Lou (Beitr.)

Alle Bände der Reihe "Schriften. Institut für Sozialforschung"

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