Maritime Gewalten

Die Schlacht in den atlantischen Seekriegen, 1665-1783
Artikelnummer: 978-3-593-52156-5
Einband: Fester Einband
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Im langen 18. Jahrhundert bildeten sich Seeschlachten als zentrales Element militärischer Gewalt im atlantischen Raum heraus. In ihnen verdichteten sich spezifische Gewaltpraktiken wie Verbrennen, Entern, Jagen und Beschießen, die Form, Ablauf und Wahrnehmung des Gefechts maßgeblich bestimmten. Sarah von Hagen zeigt, wie diese Praktiken zwischen 1665 und 1783 in der britischen, französischen und niederländischen Seekriegsführung vollzogen, geregelt und gedeutet wurden und wie sich ihr Wandel aus dem Zusammenspiel von Raum, Technik und sozialen Ordnungen ergab. Im Zentrum dieser Dynamiken standen Kriegsschiffe, die als technisch funktionale, sozial strukturierte und kulturell codierte Räume sowohl Gefechtsfeld als auch Lebenswelt waren - Orte, an denen Gewalt organisiert, erfahren und erinnert wurde. Aus historisch-anthropologischer Perspektive eröffnen schriftliche, bildliche und literarische Auseinandersetzungen mit Gefecht, Verwundung und Tod neue Zugänge zur Erfahrungsdimension maritimer Gewalt. Mit ihrem maritimen Fokus eröffnet die Studie neue Perspektiven auf Schlachten, die in der deutschsprachigen Forschung bislang weitgehend unberücksichtigt blieb.
Im langen 18. Jahrhundert bildeten sich Seeschlachten als zentrales Element militärischer Gewalt im atlantischen Raum heraus. In ihnen verdichteten sich spezifische Gewaltpraktiken wie Verbrennen, Entern, Jagen und Beschießen, die Form, Ablauf und Wahrnehmung des Gefechts maßgeblich bestimmten. Sarah von Hagen zeigt, wie diese Praktiken zwischen 1665 und 1783 in der britischen, französischen und niederländischen Seekriegsführung vollzogen, geregelt und gedeutet wurden und wie sich ihr Wandel aus dem Zusammenspiel von Raum, Technik und sozialen Ordnungen ergab. Im Zentrum dieser Dynamiken standen Kriegsschiffe, die als technisch funktionale, sozial strukturierte und kulturell codierte Räume sowohl Gefechtsfeld als auch Lebenswelt waren - Orte, an denen Gewalt organisiert, erfahren und erinnert wurde. Aus historisch-anthropologischer Perspektive eröffnen schriftliche, bildliche und literarische Auseinandersetzungen mit Gefecht, Verwundung und Tod neue Zugänge zur Erfahrungsdimension maritimer Gewalt. Mit ihrem maritimen Fokus eröffnet die Studie neue Perspektiven auf Schlachten, die in der deutschsprachigen Forschung bislang weitgehend unberücksichtigt blieb.
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VerlagCampus
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2025
Seitenangabe498 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH16.4 cm x B23.7 cm x D3.6 cm 822 g
Auflage1. A.
ReiheKrieg und Konflikt
AutorHagen, Sarah von

Alle Bände der Reihe "Krieg und Konflikt"

Über den Autor Sarah von Hagen

Sarah von Hagen, Dr. phil., ist wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Frühe Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftsgeschichte am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen.

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