Mäzenatische Poetik

Schauplätze und Aushandlungen von Literaturförderung im diachronen Vergleich
Artikelnummer: 978-3-7776-3486-9
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 81.00
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Die monetäre Förderung von Kunst und Literatur ist seit der Antike ein fester Bestandteil kulturellen Lebens. Eine mäzenatische Poetik ist bereits im Mittelalter und vor allem im 16. bis 19. Jahrhundert in Gattungen wie Prologen, Epilogen oder Gelegenheitsgedichten präsent. Dagegen bleibt moderne Förderpolitik auf der Textebene meist unsichtbar, denn die sich als autonom verstehende Literatur weist den Anschein von Abhängigkeit entschieden zurück. Dennoch zeigen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, vertragliche Vorgaben und das Aushandeln von Verhältnissen zu Förderern, auf die auch in Texten rekurriert wird, eine andere Realität.

In diesem komplexen Koordinatensystem von mäzenatischer Poetik und Förderpraxis macht der Band historische Entwicklungslinien und Kontinuitäten vom Mittelalter bis in die Gegenwart sichtbar. Anhand von vier exemplarischen Teilbereichen werden die vielfältigen Ausprägungen, aber auch die Bedingungen dieses spannungsreichen Verhältnisses skizziert: Beleuchtet werden Werkpolitik, Poetik und Pragmatik einerseits sowie Repräsentationsformen, Medialität und Ästhetik andererseits.

Die monetäre Förderung von Kunst und Literatur ist seit der Antike ein fester Bestandteil kulturellen Lebens. Eine mäzenatische Poetik ist bereits im Mittelalter und vor allem im 16. bis 19. Jahrhundert in Gattungen wie Prologen, Epilogen oder Gelegenheitsgedichten präsent. Dagegen bleibt moderne Förderpolitik auf der Textebene meist unsichtbar, denn die sich als autonom verstehende Literatur weist den Anschein von Abhängigkeit entschieden zurück. Dennoch zeigen Medien- und Öffentlichkeitsarbeit, vertragliche Vorgaben und das Aushandeln von Verhältnissen zu Förderern, auf die auch in Texten rekurriert wird, eine andere Realität.

In diesem komplexen Koordinatensystem von mäzenatischer Poetik und Förderpraxis macht der Band historische Entwicklungslinien und Kontinuitäten vom Mittelalter bis in die Gegenwart sichtbar. Anhand von vier exemplarischen Teilbereichen werden die vielfältigen Ausprägungen, aber auch die Bedingungen dieses spannungsreichen Verhältnisses skizziert: Beleuchtet werden Werkpolitik, Poetik und Pragmatik einerseits sowie Repräsentationsformen, Medialität und Ästhetik andererseits.

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VerlagHirzel S. Verlag
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe330 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen3 schwarz-weiße und 19 farbige Abbildungen, 1 schwarz-weiße Tabellen
MasseH23.8 cm x B17.0 cm x D2.1 cm 572 g
AutorHonold, Alexander (Hrsg.) / Rose, Dirk (Hrsg.) / Strobel, Jochen (Hrsg.) / Wolf, Jürgen (Hrsg.)

Über den Autor Alexander (Hrsg.) Honold

Alexander Honold lehrt Literaturwissenschaft an der Universität Basel, publizierte u. a. zu Hölderlin, Goethe, Walter Benjamin, Robert Musil und Peter Handke; Forschungsschwerpunkte u. a. interkulturelle Germanistik, Reiseliteratur, Erzählsysteme, Kalendergeschichte und Medical Humanities.Nicolas von Passavant promovierte 2017 in Basel über "Romantische Exzentrik"; Forschungsaufenthalte in Frankfurt/M., London und Berlin, neben einer Vertretungsprofessur an der Universität Wien Arbeit an einer Habilitationsarbeit über Körperbilder in Literaturen des Spätbarocks und der Frühaufklärung.

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