Lyrik und Medizin

Artikelnummer: 978-3-8253-4645-4
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 10-20 Arbeitstagen
CHF 47.90
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Konfrontiert mit eigener oder fremder Krankheit fehlen oft die Worte, um sich anderen mitzuteilen. Die Lyrik bietet gerade dann, wenn die Alltagssprache an ihre Grenzen stößt, alternative Wege der Kommunikation: Die spezifische Semantik der poetischen Sprache oder das Verhältnis von Schrift, Versbruch und Papier machen es möglich, vermeintlich unsagbare Leidenserfahrungen zwischen den Zeilen zum Ausdruck zu bringen.

In der Literaturgeschichte findet sich eine Fülle an Dichterinnen und Dichtern wie etwa Ingeborg Bachmann, die sich in ihren Werken mit medizinischen Themen befasst haben. Ärzteliteratinnen und -literaten wie Gottfried Benn legen wiederum beredtes Zeugnis davon ab, welchen Reiz das poetische Wort umgekehrt auf die Medizin ausübt. Die Beziehung zwischen Medizin und Lyrik wurde in der Forschung bisher nur zurückhaltend in den Blick genommen. Mit dem vorliegenden Band soll vor diesem Hintergrund ein wichtiger Schritt getan werden, diesen Wechselwirkungen ein Stück weit näher zu kommen.

Konfrontiert mit eigener oder fremder Krankheit fehlen oft die Worte, um sich anderen mitzuteilen. Die Lyrik bietet gerade dann, wenn die Alltagssprache an ihre Grenzen stößt, alternative Wege der Kommunikation: Die spezifische Semantik der poetischen Sprache oder das Verhältnis von Schrift, Versbruch und Papier machen es möglich, vermeintlich unsagbare Leidenserfahrungen zwischen den Zeilen zum Ausdruck zu bringen.

In der Literaturgeschichte findet sich eine Fülle an Dichterinnen und Dichtern wie etwa Ingeborg Bachmann, die sich in ihren Werken mit medizinischen Themen befasst haben. Ärzteliteratinnen und -literaten wie Gottfried Benn legen wiederum beredtes Zeugnis davon ab, welchen Reiz das poetische Wort umgekehrt auf die Medizin ausübt. Die Beziehung zwischen Medizin und Lyrik wurde in der Forschung bisher nur zurückhaltend in den Blick genommen. Mit dem vorliegenden Band soll vor diesem Hintergrund ein wichtiger Schritt getan werden, diesen Wechselwirkungen ein Stück weit näher zu kommen.

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VerlagUniversitätsvlg. Winter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2019
Seitenangabe215 S.
AusgabekennzeichenEnglisch / Deutsch
AbbildungenGB; 2 Abbildungen
MasseH24.5 cm x B16.5 cm x D1.8 cm 500 g
Auflage1. A.
ReiheJahrbuch Literatur und Medizin. Beihefte
AutorSteger, Florian (Hrsg.) / Fürholzer, Katharina (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Jahrbuch Literatur und Medizin. Beihefte"

Über den Autor Florian (Hrsg.) Steger

Florian Steger,Dr. med., geb. 1974, ist Professor und Direktor des Instituts für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Universität Ulm.Kurt W. Schmidt,Dr. theol., geb. 1959, ist Leiter des Zentrums für Ethik in der Medizin am Agaplesion-Markus-Krankenhaus in Frankfurt/M., nebenamtlicher Studienleiter an der Evangelischen Akademie Frankfurt, Honorarprofessor an der Justus-Liebig-Universität Gießen und Mitglied der Akademie für Ethik in der Medizin.

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