Lustige Geschichten (eBook)

Tschechow lacht - aber er lacht nie ganz ohne Schmerz
Artikelnummer: 978-3-69343-001-9
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 0.50
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Tschechow lacht. Aber wer genau hinhört, merkt: Er lacht nie ganz ohne Schmerz.

Ein Beamter niest dem falschen Mann ins Genick - und stirbt daran, nicht an der Erkältung, sondern an der Angst vor den Folgen. Ein Ehemann entdeckt, dass seine Frau ihn betrügt, und ist vor allem erleichtert, endlich in Ruhe schlafen zu können. Ein Arzt, ein Gutsbesitzer, ein kleiner Schreiber: Tschechow braucht nur wenige Seiten, um eine ganze Existenz zu umreißen - und in ihr das Komische zu finden, das so nah am Tragischen liegt, dass man manchmal nicht sicher ist, worüber man eigentlich lacht.

Die frühen humoristischen Erzählungen Tschechows, entstanden in den 1880er Jahren zunächst für Witzblätter und Unterhaltungsmagazine, sind weit mehr als leichte Kost. Sie sind die Schule, in der er sein unvergleichliches Handwerk lernte: die Kunst der Verdichtung, der treffenden Geste, des einen Satzes, der alles sagt. Wer verstehen will, wie aus dem Humoristen der große Melancholiker wurde, beginnt hier.

Tschechow lacht. Aber wer genau hinhört, merkt: Er lacht nie ganz ohne Schmerz.

Ein Beamter niest dem falschen Mann ins Genick - und stirbt daran, nicht an der Erkältung, sondern an der Angst vor den Folgen. Ein Ehemann entdeckt, dass seine Frau ihn betrügt, und ist vor allem erleichtert, endlich in Ruhe schlafen zu können. Ein Arzt, ein Gutsbesitzer, ein kleiner Schreiber: Tschechow braucht nur wenige Seiten, um eine ganze Existenz zu umreißen - und in ihr das Komische zu finden, das so nah am Tragischen liegt, dass man manchmal nicht sicher ist, worüber man eigentlich lacht.

Die frühen humoristischen Erzählungen Tschechows, entstanden in den 1880er Jahren zunächst für Witzblätter und Unterhaltungsmagazine, sind weit mehr als leichte Kost. Sie sind die Schule, in der er sein unvergleichliches Handwerk lernte: die Kunst der Verdichtung, der treffenden Geste, des einen Satzes, der alles sagt. Wer verstehen will, wie aus dem Humoristen der große Melancholiker wurde, beginnt hier.

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VerlagJazzybee Verlag
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe118 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse809 KB
PlattformEPUB
AutorTschechow, Anton / Czumikow, Wladimir (Übers.) / Holm, Korfiz (Übers.) / Eliasberg, Alexander (Übers.)

Über den Autor Anton Tschechow

Anton Pawlowitsch Tschechow, geboren 1860 als drittes Kind einer Kaufmannsfamilie in Taganrog im Russischen Kaiserreich, war ein Schriftsteller, Novellist und Dramatiker. 1879 trat er ein Medizinstudium in Moskau an, wandte sich währenddessen jedoch auch dem Schreiben zu und erzielte durch Veröffentlichungen in verschiedenen Zeitungen und Zeitschriften erste Erfolge. Nach dem Studium blieb er sowohl der Medizin als auch der Literatur treu: Die Medizin beschreibt er in seinen Briefen als 'gesetzliche Ehefrau', die Literatur als 'meine Geliebte'. Mit feinem Humor, Tragik und psychologischer Tiefe geht er in seinen Werken existenziellen Sinn- und Lebensfragen nach, die bis heute von Relevanz sind. 1904 verstarb Tschechow in Badenweiler im Deutschen Reich an Tuberkulose.

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