Leuchtturm der Hoffnung

Artikelnummer: 978-3-7518-4046-0
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 14.50
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Als Eva Meijer mit ihrem Hund auf die Insel Vlieland kommt, erkennt sie den Ferienort ihrer Kindheit kaum wieder: Es beginnt mit den Seepocken, die früher die Steine im Hafen überzogen und jetzt unauffindbar sind, und es setzt sich fort mit den Ferienhäusern, sie sich nun dicht an dicht reihen, um immer mehr Urlaubende auf der kleinen westfriesischen Insel zu beherbergen. Eine Woche will Eva hier verbringen, um einen Essay zu schreiben über die Erinnerung und ihre Reibungsfläche, das Vergängliche. Aber jeder Text hat sein Eigenleben, und so schleichen sich die drängenden Fragen unserer Gegenwart in die leisen Töne und beinahe zarten Bilder eines unerbittlich forschenden Schreibens: Wer sind wir, wenn wir in Gemeinschaft mit anderen leben? Und wie könnte ein verträglicher Umgang mit der Welt aussehen, die wir uns mit so vielen anderen Lebewesen teilen?

In ihrem feinsinnigen Essay verbindet Eva Meijer Denken und Fühlen, Philosophie und Praxis, die Literatur, das Leben und die Wahrnehmung zu einem filigranen Gewebe. Und sie findet eine Sprache, in der das Unsagbare sagbar wird und die Dialog und Verbundenheit auch mit jenen ermöglicht, die unsere Sprache nicht sprechen und unser Leben doch teilen. 

Als Eva Meijer mit ihrem Hund auf die Insel Vlieland kommt, erkennt sie den Ferienort ihrer Kindheit kaum wieder: Es beginnt mit den Seepocken, die früher die Steine im Hafen überzogen und jetzt unauffindbar sind, und es setzt sich fort mit den Ferienhäusern, sie sich nun dicht an dicht reihen, um immer mehr Urlaubende auf der kleinen westfriesischen Insel zu beherbergen. Eine Woche will Eva hier verbringen, um einen Essay zu schreiben über die Erinnerung und ihre Reibungsfläche, das Vergängliche. Aber jeder Text hat sein Eigenleben, und so schleichen sich die drängenden Fragen unserer Gegenwart in die leisen Töne und beinahe zarten Bilder eines unerbittlich forschenden Schreibens: Wer sind wir, wenn wir in Gemeinschaft mit anderen leben? Und wie könnte ein verträglicher Umgang mit der Welt aussehen, die wir uns mit so vielen anderen Lebewesen teilen?

In ihrem feinsinnigen Essay verbindet Eva Meijer Denken und Fühlen, Philosophie und Praxis, die Literatur, das Leben und die Wahrnehmung zu einem filigranen Gewebe. Und sie findet eine Sprache, in der das Unsagbare sagbar wird und die Dialog und Verbundenheit auch mit jenen ermöglicht, die unsere Sprache nicht sprechen und unser Leben doch teilen. 

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VerlagMatthes + Seitz
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe102 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH15.5 cm x B9.9 cm x D0.6 cm 82 g
Auflage1. Auflage
ReiheNaturkunden
AutorMeijer, Eva / Ehlers, Hanni (Übers.) / Schalansky, Judith (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Naturkunden"

Über den Autor Eva Meijer

Eva Meijer, geboren 1980 in Hoorn, Niederlande, ist Philosophin und Schriftstellerin. Sie hat Romane, Kurzgeschichten, Gedichte und Essays veröffentlicht und wurde zu einem Thema über die Sprachen der Tiere promoviert; die Dissertation erschien bei der New York University Press. Ihr Roman »Das Vogelhaus« gewann den Leserpreis des BNG-Literaturpreises und wurde für den Libris- und den ECI-Literaturpreis nominiert. 2017 wurde Eva Meijer für ihr Gesamtwerk mit dem Halewijn-Preis ausgezeichnet, und »Was Tiere wirklich wollen« erhielt den Hypatia-Preis für das beste philosophische Buch, das von einer Frau geschrieben wurde. Eva Meijer forscht an der Universität von Wageningen.Hanni Ehlers, geb. 1954 in Ostholstein, studierte Niederländisch, Englisch und Spanisch am Institut für Übersetzen und Dolmetschen der Universität Heidelberg und ist die Übersetzerin von u.a. Joke van Leeuwen, Connie Palmen und Leon de Winter.

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