Leopardi und die europäische Romantik

Akten der 23. Jahrestagung der Deutschen Leopardi-Gesellschaft in Jena, 7.-9. November 2013
Artikelnummer: 978-3-8253-6354-3
Einband: Fester Einband
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CHF 46.90
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Welcher Zusammenhang besteht zwischen der italienischen und der europäischen, insbesondere der deutschen Romantik? Die Beiträge dieses Bandes leisten einen Beitrag zur Klärung dieser nach wie vor nicht hinreichend erforschten Frage. Im Zentrum steht mit Giacomo Leopardi ein Dichter und Philosoph, der wie kaum ein anderer das komplexe Spannungsverhältnis zwischen italienischer Moderne und europäischer Romantik repräsentiert, ein Verhältnis, das von einer Reihe von mehr oder minder produktiven Mißverständnissen geprägt ist. Als dezidierter Gegner der "romantischen Poesie" setzt ihr Leopardi eine Poetik entgegen, deren Grundbausteine gleichwohl romantischer Provenienz sind oder zu sein scheinen. Sein an Ludovico Di Breme gerichteter Vorwurf, die Romantiker hätten die Poesie "entpoetisiert", geht nicht nur an Di Breme vorbei: Er verkennt das Hauptanliegen der europäischen Romantik, mit dem Leopardis poetologisches Projekt im Grunde übereinstimmt, nämlich die Welt zu repoetisieren, d. h. zu "romantisieren". Im vorliegenden Band werden zum einen die verschlungenen Wege von Leopardis Romantik-Rezeption rekonstruiert und zum anderen die Beziehungen beleuchtet, die sich zwischen seiner Dichtung und der europäischen und speziell deutschen Klassik und Romantik herstellen lassen.


Welcher Zusammenhang besteht zwischen der italienischen und der europäischen, insbesondere der deutschen Romantik? Die Beiträge dieses Bandes leisten einen Beitrag zur Klärung dieser nach wie vor nicht hinreichend erforschten Frage. Im Zentrum steht mit Giacomo Leopardi ein Dichter und Philosoph, der wie kaum ein anderer das komplexe Spannungsverhältnis zwischen italienischer Moderne und europäischer Romantik repräsentiert, ein Verhältnis, das von einer Reihe von mehr oder minder produktiven Mißverständnissen geprägt ist. Als dezidierter Gegner der "romantischen Poesie" setzt ihr Leopardi eine Poetik entgegen, deren Grundbausteine gleichwohl romantischer Provenienz sind oder zu sein scheinen. Sein an Ludovico Di Breme gerichteter Vorwurf, die Romantiker hätten die Poesie "entpoetisiert", geht nicht nur an Di Breme vorbei: Er verkennt das Hauptanliegen der europäischen Romantik, mit dem Leopardis poetologisches Projekt im Grunde übereinstimmt, nämlich die Welt zu repoetisieren, d. h. zu "romantisieren". Im vorliegenden Band werden zum einen die verschlungenen Wege von Leopardis Romantik-Rezeption rekonstruiert und zum anderen die Beziehungen beleuchtet, die sich zwischen seiner Dichtung und der europäischen und speziell deutschen Klassik und Romantik herstellen lassen.


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VerlagUniversitätsvlg. Winter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2015
Seitenangabe204 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenGB; 1 Abbildung
MasseH23.5 cm x B15.5 cm x D1.8 cm 487 g
Auflage1. A.
ReiheEreignis Weimar-Jena. Kultur um 1800 / Ästhetische Forschungen
AutorCostadura, Edoardo (Hrsg.) / Di Maria, Diana (Hrsg.) / Neumeister, Sebastian (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Ereignis Weimar-Jena. Kultur um 1800 / Ästhetische Forschungen"

Über den Autor Edoardo (Hrsg.) Costadura

Edoardo Costadura (Prof. Dr.), geb. 1962, lehrt romanische Philologie mit dem Schwerpunkt französische und italienische Literaturwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er forscht zur Literatur des Adels, zur europäischen Romantik und zur Modellierung des Heimat-Begriffs in der Gegenwart.Klaus Ries (Prof. Dr.), geb. 1957, lehrt Neuere Geschichte mit dem Schwerpunkt auf dem langen 19. Jahrhundert (1789-1914) an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Er forscht zur Ideengeschichte, Philosophiegeschichte und zur revolutionären Epoche 1789-1848/49.Christiane Wiesenfeldt (Prof. Dr.), geb. 1972, ist Lehrstuhlinhaberin für Historische Musikwissenschaft am Institut für Musikwissenschaft Weimar-Jena der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Publikationen und aktuelle Forschungsprojekte umfassen das 15. bis 20. Jahrhundert, mit Schwerpunkten auf der Musik der Frühen Neuzeit sowie des 19. Jahrhunderts.

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