Leben schreiben

Eine qualitative Studie zu Praktiken des autobiografischen Schreibens
Artikelnummer: 978-3-0340-1521-9
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: Lieferbar in ca. 5-10 Arbeitstagen
CHF 33.00
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Autobiografisches Schreiben ist mehr als eine sprachliche Handlung. Aber was genau passiert, wenn wir planen, unser Leben aufzuschreiben? Auf der Basis von Leitfadeninterviews mit vier Autobiografinnen dokumentiert die vorliegende Studie den Prozess des autobiografischen Schreibens von der Idee bis zum geschriebenen Text. In der volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Erzählforschung wurden bis anhin vor allem schriftliche Zeugnisse und mündliche autobiografische Erzählungen zum Forschungsgegenstand. Eine empirische Auseinandersetzung mit dem Prozess des autobiografischen Schreibens selbst und dessen Deutung durch die Schreibenden fehlt jedoch. Im Zentrum dieses Buches steht die Analyse dessen, wie Schreibende den Weg zur Autobiografie beschreiben und deuten. Der Prozess des Erinnerns, Schreibens und (Selbst-)Deutens als Teil des Projekts Autobiografie wird als konkretes biografisches und kulturanalytisches Machen anhand einer Erzählung über das Erzählen - einer Erzählung in doppelter Performanz - untersucht. Im autobiografischen Schreiben als ästhetischer Arbeit dominiert eine Vielzahl von Praktiken, die als Handlungskonzept gegenwärtiges und zukünftiges Leben gestalten.

Autobiografisches Schreiben ist mehr als eine sprachliche Handlung. Aber was genau passiert, wenn wir planen, unser Leben aufzuschreiben? Auf der Basis von Leitfadeninterviews mit vier Autobiografinnen dokumentiert die vorliegende Studie den Prozess des autobiografischen Schreibens von der Idee bis zum geschriebenen Text. In der volkskundlich-kulturwissenschaftlichen Erzählforschung wurden bis anhin vor allem schriftliche Zeugnisse und mündliche autobiografische Erzählungen zum Forschungsgegenstand. Eine empirische Auseinandersetzung mit dem Prozess des autobiografischen Schreibens selbst und dessen Deutung durch die Schreibenden fehlt jedoch. Im Zentrum dieses Buches steht die Analyse dessen, wie Schreibende den Weg zur Autobiografie beschreiben und deuten. Der Prozess des Erinnerns, Schreibens und (Selbst-)Deutens als Teil des Projekts Autobiografie wird als konkretes biografisches und kulturanalytisches Machen anhand einer Erzählung über das Erzählen - einer Erzählung in doppelter Performanz - untersucht. Im autobiografischen Schreiben als ästhetischer Arbeit dominiert eine Vielzahl von Praktiken, die als Handlungskonzept gegenwärtiges und zukünftiges Leben gestalten.

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VerlagChronos
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2019
Seitenangabe96 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH22.5 cm x B15.5 cm x D1.0 cm 188 g
Auflage1. A.
ReiheZürcher Beiträge zur Alltagskultur
AutorZüger, Andrea

Alle Bände der Reihe "Zürcher Beiträge zur Alltagskultur"

Über den Autor Andrea Züger

Dr. Andrea Züger arbeitet als Kulturwissenschaftlerin in Forschung und Lehre am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin an der Justus-Liebig-Universität Gießen. In ihrer Funktion als wissenschaftliche Mitarbeiterin widmet sie sich den ethischen, sozialen und kulturellen Dimensionen von Medizin und ärztlichem Handeln. Sie promovierte mit einer Arbeit über die Würdezentrierte Therapie. Sie ist zweite Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Patientenwürde e V.

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