Kulturen des Streits (eBook)

Deutungsmachtkonflikte zwischen Konsens und Zerwürfnis
Artikelnummer: 978-3-8394-5480-0
Einband: PDF
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CHF 46.00
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Streit ist Teil des menschlichen Zusammenlebens. Doch inwiefern lässt sich von Streit kulturen sprechen? Die Beiträge des Bandes zeigen: Die Durchsetzung, Duldung oder Unterdrückung von Geltungsansprüchen erfolgt durch Deutungsmachtstrategien, die durch Streitkulturen bestimmt sind und ihrerseits Kulturen des Streits hervorbringen. Streitkulturen werden bestimmt von ihrem Verhältnis zu Konsens und Zerwürfnis: Konflikte können als destruktiv und störend empfunden werden. Doch die produktiv-kritische Auseinandersetzung in und zwischen Religionen, Wissenschaftsdisziplinen und Gesellschaftsformen ist auch auf Konflikt und Streit angewiesen, wenn wechselseitiges Verstehen nicht verordnet, sondern erreicht werden soll.


Streit ist Teil des menschlichen Zusammenlebens. Doch inwiefern lässt sich von Streit kulturen sprechen? Die Beiträge des Bandes zeigen: Die Durchsetzung, Duldung oder Unterdrückung von Geltungsansprüchen erfolgt durch Deutungsmachtstrategien, die durch Streitkulturen bestimmt sind und ihrerseits Kulturen des Streits hervorbringen. Streitkulturen werden bestimmt von ihrem Verhältnis zu Konsens und Zerwürfnis: Konflikte können als destruktiv und störend empfunden werden. Doch die produktiv-kritische Auseinandersetzung in und zwischen Religionen, Wissenschaftsdisziplinen und Gesellschaftsformen ist auch auf Konflikt und Streit angewiesen, wenn wechselseitiges Verstehen nicht verordnet, sondern erreicht werden soll.


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Verlagtranscript Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2022
Seitenangabe284 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse3'544 KB
Auflage22001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheEdition Kulturwissenschaft
AutorKumlehn, Martina (Hrsg.) / Wodianka, Stephanie (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Edition Kulturwissenschaft"

Über den Autor Martina (Hrsg.) Kumlehn

Martina Kumlehn (Prof. Dr. theol.), geb. 1966, ist Professorin für Religionspädagogik an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock. Von 2015 bis 2023 war sie Sprecherin des DFG-Graduiertenkollegs 1887 »Deutungsmacht. Religion und belief systems in Deutungsmachtkonflikten«. Sie ist Mitglied des interdisziplinären Departments »Wissen - Kultur - Transformation« an der Universität Rostock. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Kulturtheorie und Hermeneutik, Theorie religiöser Bildung, Narratologie, Ästhetik und Religion.Judith Gärtner (Prof. Dr. theol.), geb. 1972, ist Professorin für Altes Testament an der Theologischen Fakultät der Universität Rostock. Sie ist dort Mitglied des interdisziplinären Departments »Wissen - Kultur - Transformation«. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Anthropologie des Altes Testaments, Resilienzforschung, Narratologie, Hermeneutik und Methodik sowie Theologie und Exegese der Psalmen.Stephanie Wodianka (Prof. Dr. phil.), geb. 1971, ist Professorin für Französische und Italienische Literaturwissenschaft an der Universität Rostock. Sie war Sprecherin des Rostocker Graduiertenkollegs »Kulturkontakt und Wissenschaftsdiskurs« und Gründungsmitglied des Rostocker Graduiertenkollegs »Deutungsmacht«. Ihre Forschungsschwerpunkte sind Mythentheorie und Mythenforschung, frühneuzeitliche Betrachtungsliteratur sowie das Verhältnis von Erzählen und Kunst in literarischen Texten des 18. und 19. Jahrhunderts.

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