Konstitutionalisierung im Völkerrecht (eBook)

Konstruktion und Elemente einer idealistischen Völkerrechtslehre
Artikelnummer: 978-3-642-24884-9
Einband: PDF
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Der Autor untersucht analytisches Potential und normative Konsequenzen der völkerrechtlichen Konstitutionalisierungslehre. Anhand der Begriffsgeschichte zeigt er zunächst auf, wie sich der Verfassungsbegriff aussagekräftig auf das Völkerrecht übertragen lässt. Sodann spürt er Vorläufern und philosophischen Wurzeln nach und sucht nach neuen Anknüpfungspunkten für die Konstitutionalisierungsthese. Vor diesem Hintergrund unterzieht er die Hierarchisierung und Objektivierung des Völkerrechts sowie die Bindung von internationalen Organisationen an Menschenrechte als mögliche Verfassungsmerkmale einer kritischen Auseinandersetzung. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass Konstitutionalisierung vor allem ein Prozess des Identitätswandels und der Selbstverstrickung ist, der Begründungslasten für die juristische Argumentation schafft. Methodisch wird die Genese konstitutioneller Normen als Bildung allgemeiner Rechtsgrundsätze in Auseinandersetzung mit konstruktivistischen Ansätzen in den Internationalen Beziehungen erklärt.

Der Autor untersucht analytisches Potential und normative Konsequenzen der völkerrechtlichen Konstitutionalisierungslehre. Anhand der Begriffsgeschichte zeigt er zunächst auf, wie sich der Verfassungsbegriff aussagekräftig auf das Völkerrecht übertragen lässt. Sodann spürt er Vorläufern und philosophischen Wurzeln nach und sucht nach neuen Anknüpfungspunkten für die Konstitutionalisierungsthese. Vor diesem Hintergrund unterzieht er die Hierarchisierung und Objektivierung des Völkerrechts sowie die Bindung von internationalen Organisationen an Menschenrechte als mögliche Verfassungsmerkmale einer kritischen Auseinandersetzung. Der Autor kommt zu dem Ergebnis, dass Konstitutionalisierung vor allem ein Prozess des Identitätswandels und der Selbstverstrickung ist, der Begründungslasten für die juristische Argumentation schafft. Methodisch wird die Genese konstitutioneller Normen als Bildung allgemeiner Rechtsgrundsätze in Auseinandersetzung mit konstruktivistischen Ansätzen in den Internationalen Beziehungen erklärt.

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VerlagSpringer Berlin Heidelberg
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2011
Seitenangabe940 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenXLII, 940 S.
Masse6'016 KB
PlattformPDF
ReiheBeiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht; Humanities, Social Science
AutorKleinlein, Thomas

Alle Bände der Reihe "Beiträge zum ausländischen öffentlichen Recht und Völkerrecht; Humanities, Social Science (German Language)"

Über den Autor Thomas Kleinlein

Geboren 1976; Studium der Rechtswissenschaft in München und Oxford; 2009 Promotion und 2016 Habilitation an der Goethe-Universität Frankfurt am Main; Eigene Stelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft; 2014 und 2015 Forschungsaufenthalte an der Yale Law School und an der University of Michigan Law School, WS 2016/2017 Lehrstuhlvertretung an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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