Konfessionspolitik und Medien in Europa 1500-1700 (eBook)

Konflikte, Konkurrenzen, Theorien
Artikelnummer: 978-3-11-072525-4
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 77.35
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Religionen bedürfen materieller Medien als Kommunikatoren des Transzendenten. Im Zuge der frühneuzeitlichen Religionskonflikte wird diese Kommunikation problematisiert. Die Kontroversen reichen von grundsätzlicher Ablehnung von Medien als ,gefallener Materie' bis zur Verteidigung ihrer metaphysischen Qualitäten. Aussagen über sakrale oder diabolische Medienpraktiken schließen deshalb Aussagen über konfessionelle Standpunkte mit ein. Religiös motivierte Medienkonflikte erweisen sich sowohl als Konkurrenzen zwischen visuellen und auditiven Medientypen (Sprache, Musik, Bilder) und Medienformaten (gedrucktes Buch, Theater, Liturgie, Architektur) als auch zwischen unterschiedlichen Auffassungen von Medialität selbst. Die Beiträge des Sammelbandes beleuchten exemplarisch solche Konflikt-Konstellationen zwischen Medien, mit Medien und in Medien vom 16. bis zum 18. Jahrhundert im englischen, französischen, spanischen und deutschen Sprachraum. Insgesamt erweist sich dieser Zeitraum als ,Sattelzeit' der europäischen Mediengeschichte mit spürbaren Auswirkungen bis in die heutige Zeit.

Religionen bedürfen materieller Medien als Kommunikatoren des Transzendenten. Im Zuge der frühneuzeitlichen Religionskonflikte wird diese Kommunikation problematisiert. Die Kontroversen reichen von grundsätzlicher Ablehnung von Medien als ,gefallener Materie' bis zur Verteidigung ihrer metaphysischen Qualitäten. Aussagen über sakrale oder diabolische Medienpraktiken schließen deshalb Aussagen über konfessionelle Standpunkte mit ein. Religiös motivierte Medienkonflikte erweisen sich sowohl als Konkurrenzen zwischen visuellen und auditiven Medientypen (Sprache, Musik, Bilder) und Medienformaten (gedrucktes Buch, Theater, Liturgie, Architektur) als auch zwischen unterschiedlichen Auffassungen von Medialität selbst. Die Beiträge des Sammelbandes beleuchten exemplarisch solche Konflikt-Konstellationen zwischen Medien, mit Medien und in Medien vom 16. bis zum 18. Jahrhundert im englischen, französischen, spanischen und deutschen Sprachraum. Insgesamt erweist sich dieser Zeitraum als ,Sattelzeit' der europäischen Mediengeschichte mit spürbaren Auswirkungen bis in die heutige Zeit.

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VerlagDe Gruyter
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2021
Seitenangabe286 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen18 b/w and 12 col. illustrations
Auflage21001 A. 1. Auflage
PlattformEPUB
ReiheDiskursivierung von Wissen in der Frühen Neuzeit
AutorMerten, Kai (Hrsg.) / Ort, Claus-Michael (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Diskursivierung von Wissen in der Frühen Neuzeit"

Über den Autor Kai (Hrsg.) Merten

Kai Merten:Kai Merten ist evangelischer Pfarrer und lehrt zugleich als Privatdozent für Religionsgeschichte an der Universität Marburg.

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