Kollektive Identität

Die Intellektuellen und die Nation 2
Artikelnummer: 978-3-518-29010-1
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: POD-Titel lieferbar in 5 bis 10 Arbeitstagen
CHF 30.90
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Kollektive Identität ist zu einem aktuellen Thema geworden. Als nationale, kulturelle, regionale oder ethische Identität bestimmt diese Frage nicht nur die politische Rhetorik, sondern auch die Ziele alter und neuer sozialer Bewegungen, begründet politische Konflikte und territoriale Ansprüche, gibt Minderheiten das Recht auf Widerstand gegen Mehrheiten und fordert Solidarität. Bernhard Giesen nähert sich dem Thema von zwei unterschiedlichen Ausgangspunkten. In seinen allgemeinen theoretischen Überlegungen entwirft er zunächst eine Typologie von Codierungen kollektiver Identität (primordiale, traditionalistische und universalistische Codes) und beschreibt deren situative Bedingungen. Anschließend skizziert er drei historische Szenarien, in denen Intellektuelle und ihr bürgerliches Publikum im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert gesellschaftliche Identität entworfen haben. Dabei geht es um das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit in der französischen Aufklärung und der deutschen Romantik, um Historismus und Modernismus im wilhelminischen Kaiserreich sowie um die Entwicklung von Rassismus und Antisemitismus in Deutschland und Frankreich.

Kollektive Identität ist zu einem aktuellen Thema geworden. Als nationale, kulturelle, regionale oder ethische Identität bestimmt diese Frage nicht nur die politische Rhetorik, sondern auch die Ziele alter und neuer sozialer Bewegungen, begründet politische Konflikte und territoriale Ansprüche, gibt Minderheiten das Recht auf Widerstand gegen Mehrheiten und fordert Solidarität. Bernhard Giesen nähert sich dem Thema von zwei unterschiedlichen Ausgangspunkten. In seinen allgemeinen theoretischen Überlegungen entwirft er zunächst eine Typologie von Codierungen kollektiver Identität (primordiale, traditionalistische und universalistische Codes) und beschreibt deren situative Bedingungen. Anschließend skizziert er drei historische Szenarien, in denen Intellektuelle und ihr bürgerliches Publikum im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert gesellschaftliche Identität entworfen haben. Dabei geht es um das Verhältnis von Privatheit und Öffentlichkeit in der französischen Aufklärung und der deutschen Romantik, um Historismus und Modernismus im wilhelminischen Kaiserreich sowie um die Entwicklung von Rassismus und Antisemitismus in Deutschland und Frankreich.

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VerlagSuhrkamp
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr1999
Seitenangabe360 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH17.7 cm x B10.8 cm x D1.9 cm 292 g
CoverlagPOD-Titel, lieferbar in 2-3 Wochen (Imprint/Brand)
Auflage3 A. Erstausgabe
Reihesuhrkamp taschenbuch wissenschaft
AutorGiesen, Bernhard

Alle Bände der Reihe "suhrkamp taschenbuch wissenschaft (STW)"

Über den Autor Bernhard Giesen

Bernhard Giesen¿was a full professor at the University of Konstanz, Germany, where he held the chair for macrosociology in the Department of History and Sociology.¿ Werner Binder¿is¿an assistant professor at the Department of Sociology at Masaryk University, Brno, Czechia. Kim-Claude Meyer¿works at the Research and Innovation Department for Non-Formal Education of the Ministry of Education, Children and Youth in Luxembourg. Francis Le Maitre¿is a lecturer in Sociology at the Baden-Württemberg Cooperative State University, Villingen-Schwenningen, Germany.

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