Kinder in Heimen am Übergang von der Grund- in die Sekundarschule (eBook)

Eine qualitative Längsschnittanalyse
Artikelnummer: 978-3-658-42781-8
Einband: PDF
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Die vorliegende Studie nimmt eine bislang wenig betrachtete Schnittstelle von Kindheitsforschung, Schul- und Sozialpädagogik in den Blick: die schulischen Verläufe von Kindern in Heimerziehung. Es wird untersucht, in welcher Weise die Kinder im Kontext ihrer Gesamtbiographie ihre schulischen Erfahrungen und insbesondere den Übergang in die weiterführende Schule - als ein Selektionsereignis im deutschen Bildungssystem - thematisieren. Dabei wird an theoretische Ansätze aus der sozialen Ungleichheitsforschung, der Übergangs- und der Biographieforschung angeknüpft. Methodisch basiert die Studie auf narrativ-biographischen Interviews mit den Kindern vor dem Übergang sowie fokussierten narrativen Interviews nach dem Übergang, die mit der dokumentarischen Methode ausgewertet werden. Im Ergebnis werden drei Typen herausgearbeitet, die die biographische Selbstthematisierung der Kinder und ihre Verhandlung des Übergangs in die weiterführende Schule beschreiben. Dies wird schließlich im Kontextvon Bildungsungleichheit diskutiert. Mit der Studie wird eine Forschungslücke geschlossen, denn Kinder während der Zeit der Unterbringung in Heimerziehung sind insgesamt und vor allem hinsichtlich ihrer schulischen Wege bisher kaum erforscht.

Die Autorin
Susanne Siebholz ist PostDoc an der Professur Allgemeine Erziehungswissenschaft an der TU Chemnitz. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Kindheits- und Jugendforschung mit Fokus auf sozialen Ungleichheiten, Schule, biographischen Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie qualitativ-rekonstruktiven Forschungsmethoden.


Die vorliegende Studie nimmt eine bislang wenig betrachtete Schnittstelle von Kindheitsforschung, Schul- und Sozialpädagogik in den Blick: die schulischen Verläufe von Kindern in Heimerziehung. Es wird untersucht, in welcher Weise die Kinder im Kontext ihrer Gesamtbiographie ihre schulischen Erfahrungen und insbesondere den Übergang in die weiterführende Schule - als ein Selektionsereignis im deutschen Bildungssystem - thematisieren. Dabei wird an theoretische Ansätze aus der sozialen Ungleichheitsforschung, der Übergangs- und der Biographieforschung angeknüpft. Methodisch basiert die Studie auf narrativ-biographischen Interviews mit den Kindern vor dem Übergang sowie fokussierten narrativen Interviews nach dem Übergang, die mit der dokumentarischen Methode ausgewertet werden. Im Ergebnis werden drei Typen herausgearbeitet, die die biographische Selbstthematisierung der Kinder und ihre Verhandlung des Übergangs in die weiterführende Schule beschreiben. Dies wird schließlich im Kontextvon Bildungsungleichheit diskutiert. Mit der Studie wird eine Forschungslücke geschlossen, denn Kinder während der Zeit der Unterbringung in Heimerziehung sind insgesamt und vor allem hinsichtlich ihrer schulischen Wege bisher kaum erforscht.

Die Autorin
Susanne Siebholz ist PostDoc an der Professur Allgemeine Erziehungswissenschaft an der TU Chemnitz. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Kindheits- und Jugendforschung mit Fokus auf sozialen Ungleichheiten, Schule, biographischen Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie qualitativ-rekonstruktiven Forschungsmethoden.


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VerlagSpringer Fachmedien Wiesbaden
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2023
Seitenangabe436 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenXI, 436 S. 92 Abbildungen
Masse2'638 KB
PlattformPDF
ReiheStudien zur Kindheits- und Jugendforschung; Education and Social Work
AutorSiebholz, Susanne

Alle Bände der Reihe "Studien zur Kindheits- und Jugendforschung; Education and Social Work (German Language)"

Über den Autor Susanne Siebholz

Die AutorinSusanne Siebholz ist PostDoc an der Professur Allgemeine Erziehungswissenschaft an der TU Chemnitz. Ihr Forschungsschwerpunkt liegt in der Kindheits- und Jugendforschung mit Fokus auf sozialen Ungleichheiten, Schule, biographischen Erfahrungen in der Kinder- und Jugendhilfe sowie qualitativ-rekonstruktiven Forschungsmethoden.

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