Kaiserkult in Kleinasien (eBook)

Die Entwicklung der kultisch-religiösen Kaiserverehrung in der römischen Provinz Asia von Augustus bis Antoninus Pius
Artikelnummer: 978-3-647-53986-7
Einband: PDF
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Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der kultisch-religiösen Kaiserverehrung in der römischen Provinz Asia, in der Zeit von Augustus bis zu Antoninus Pius. Dabei wird insbesondere die provinziale Ebene, weniger hingegen die munizipale in den Blick genommen. Hieran lassen sich signifikante und für die gesamte Provinz bedeutsame Entwicklungslinien am deutlichsten aufzeigen.Die Analyse des archäologischen, epigraphischen, numismatischen und literarischen Quellenmaterials zeigt, dass mit der Verehrung des Augustus - dem Begründer des Prinzipats - ein erster Höhepunkt in der kultisch-religiösen Kaiserverehrung erreicht worden ist. Über diesen Höhepunkt reicht erst die kultisch-religiöse Verehrung des von 117-138 n.Chr. regierenden Hadrian wieder hinaus. Hadrian ist der erste princeps, dem gleich mehrere provinziale Kulte geweiht sind. Darüber hinaus wird er als erster amtierender Regent nicht nur im öffentlichen munizipalen Raum, sondern auch in der Sphäre des Privaten kultisch-religiös verehrt. Dadurch, dass er die Institution des Panhellenion gründet, wird seine Person als Integrationsfaktor für den gesamten Osten des imperium Romanum zum Gegenstand einer institutionalisierten überprovinzialen kultisch-religiösen Verehrung. Die kultisch-religiöse Verehrung aller übrigen principes, die in dem untersuchten Zeitraum regierten, bleibt sowohl hinter derjenigen des Augustus als auch erst recht hinter derjenigen Hadrians zurück. Dieses Ergebnis hat Auswirkungen für die neutestamentliche Exegese; insbesondere legt es die Datierung der Johannesapokalypse in hadrianischer Zeit nahe, deren Abfassung um 132 n.Chr. anzunehmen ist.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung der kultisch-religiösen Kaiserverehrung in der römischen Provinz Asia, in der Zeit von Augustus bis zu Antoninus Pius. Dabei wird insbesondere die provinziale Ebene, weniger hingegen die munizipale in den Blick genommen. Hieran lassen sich signifikante und für die gesamte Provinz bedeutsame Entwicklungslinien am deutlichsten aufzeigen.Die Analyse des archäologischen, epigraphischen, numismatischen und literarischen Quellenmaterials zeigt, dass mit der Verehrung des Augustus - dem Begründer des Prinzipats - ein erster Höhepunkt in der kultisch-religiösen Kaiserverehrung erreicht worden ist. Über diesen Höhepunkt reicht erst die kultisch-religiöse Verehrung des von 117-138 n.Chr. regierenden Hadrian wieder hinaus. Hadrian ist der erste princeps, dem gleich mehrere provinziale Kulte geweiht sind. Darüber hinaus wird er als erster amtierender Regent nicht nur im öffentlichen munizipalen Raum, sondern auch in der Sphäre des Privaten kultisch-religiös verehrt. Dadurch, dass er die Institution des Panhellenion gründet, wird seine Person als Integrationsfaktor für den gesamten Osten des imperium Romanum zum Gegenstand einer institutionalisierten überprovinzialen kultisch-religiösen Verehrung. Die kultisch-religiöse Verehrung aller übrigen principes, die in dem untersuchten Zeitraum regierten, bleibt sowohl hinter derjenigen des Augustus als auch erst recht hinter derjenigen Hadrians zurück. Dieses Ergebnis hat Auswirkungen für die neutestamentliche Exegese; insbesondere legt es die Datierung der Johannesapokalypse in hadrianischer Zeit nahe, deren Abfassung um 132 n.Chr. anzunehmen ist.

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VerlagVandenhoeck & Ruprecht
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2011
Seitenangabe210 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse1'632 KB
Auflage11002 A. 2. veränderte Neuauflage 2010
PlattformPDF
ReiheNovum Testamentum et Orbis Antiquus / Studien zur Umwelt des Neuen Testaments
AutorWitulski, Thomas

Alle Bände der Reihe "Novum Testamentum et Orbis Antiquus / Studien zur Umwelt des Neuen Testaments"

Über den Autor Thomas Witulski

PD Dr. theol. Thomas Witulski ist Pfarrer in der Evangelischen Kirche von Westfalen.

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