Justizielles Unrecht im internationalen Investitionsschutzrecht

Zur Verletzung völkerrechtlicher Standards des Investitionsschutzes durch nationale Gerichte
Artikelnummer: 978-3-03751-748-2
Einband: Geheftet (Geh)
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CHF 76.00
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Im Gefüge des internationalen Investitionsschutzrechts spannt das justizielle Unrecht einen weitreichenden Bogen, der von klassischen Problemen des gewohnheitsrechtlichen Fremdenrechts bis hin zu Auslegungsfragen moderner Investitionsschutzstandards reicht. Dazu zählen etwa die Auswirkungen der sog. "finality rule" auf die völkerrechtliche Verantwortlichkeit des Staates für das Handeln untergeordneter Gerichte; die Frage nach der Definition des gewohnheitsrechtlichen Rechtsverweigerungsverbots; das Zusammenspiel zwischen fremdenrechtlichen Rechtsverweigerungsbegriff und völkervertraglicher Schutzstandards; das Spannungsverhältnis zwischen nationalen Gerichten und Investitionsschiedsgerichten; und die sich aus justiziellem Unrecht ergebende Wiedergutmachungspflicht des Staates. Diese Monographie widmet sich somit Fragestellungen, die nicht nur von wissenschaftlichem Interesse sind, sondern im Rahmen internationaler Schiedsverfahren zunehmend auch an praktischer Relevanz gewonnen haben.
Im Gefüge des internationalen Investitionsschutzrechts spannt das justizielle Unrecht einen weitreichenden Bogen, der von klassischen Problemen des gewohnheitsrechtlichen Fremdenrechts bis hin zu Auslegungsfragen moderner Investitionsschutzstandards reicht. Dazu zählen etwa die Auswirkungen der sog. "finality rule" auf die völkerrechtliche Verantwortlichkeit des Staates für das Handeln untergeordneter Gerichte; die Frage nach der Definition des gewohnheitsrechtlichen Rechtsverweigerungsverbots; das Zusammenspiel zwischen fremdenrechtlichen Rechtsverweigerungsbegriff und völkervertraglicher Schutzstandards; das Spannungsverhältnis zwischen nationalen Gerichten und Investitionsschiedsgerichten; und die sich aus justiziellem Unrecht ergebende Wiedergutmachungspflicht des Staates. Diese Monographie widmet sich somit Fragestellungen, die nicht nur von wissenschaftlichem Interesse sind, sondern im Rahmen internationaler Schiedsverfahren zunehmend auch an praktischer Relevanz gewonnen haben.
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VerlagDike
EinbandGeheftet (Geh)
Erscheinungsjahr2016
Seitenangabe238 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH22.8 cm x B15.4 cm x D1.4 cm 354 g
CoverlagFacultas (Co-Verlag)
ReiheStudien zum Internationalen Investitionsrecht
AutorMantilla Blanco, Sebastián

Alle Bände der Reihe "Studien zum Internationalen Investitionsrecht"

Über den Autor Sebastián Mantilla Blanco

Sebastia?n Mantilla Blanco holds a law degree (Abogado) from the Pontificia Universidad Javeriana (Bogota?). After working at the international arbitration team of a law firm in Colombia, he pursued postgraduate studies at the University of Bonn, obtaining a Magister Legum (LL.M.) in 2015 and a doctorate in law (Dr. iur.) in 2018. He currently works as a Postdoctoral Researcher at the Institute of Public Law of the University of Bonn. Alexander Pehl studied law at the Universities of Münster and Seville. After graduating in 2014, he worked as a Research Assistant at the Institute of Public Law of the University of Bonn. In 2018, he obtained a doctorate in law (Dr. iur.) with a thesis on representative treaty interpretation. He currently is a law clerk at the Higher Regional Court of Cologne.

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