Jugend ohne Gott

Horváths Erfolgsroman rüttelt auf, sein Krimi erzählt von der zeitlosen Notwendigkeit von Zivilcourage gegen gesellschaftliche Verrohung
Artikelnummer: 978-3-86647-383-6
Einband: Fester Einband
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'Wie gerne würden sie krepieren auf irgendeinem Feld! Der Name auf einem Kriegerdenkmal ist der Traum ihrer Pubertät.' Sie ist verroht, gefühlskalt, unmoralisch - jene 'Jugend ohne Gott', die Ödön von Horváth (1901-1938) von seinem Ich-Erzähler, einem namenlosen Lehrer, beschreiben lässt. Eingebettet in die Geschichte eines Mordes zeichnet Horváth gekonnt das verstörend eindrückliche Bild einer gedankenlosen, ideologisch verblendeten Jugend am Beginn des NS-Regimes. Der szenisch komponierte Roman erschien erstmals 1937 in Amsterdam und wurde schon kurz danach in acht weitere Sprachen übersetzt. Trotz des 1938 folgenden Verbots durch die Nationalsozialisten machte er seinen Autor schnell international bekannt.

'Wie gerne würden sie krepieren auf irgendeinem Feld! Der Name auf einem Kriegerdenkmal ist der Traum ihrer Pubertät.' Sie ist verroht, gefühlskalt, unmoralisch - jene 'Jugend ohne Gott', die Ödön von Horváth (1901-1938) von seinem Ich-Erzähler, einem namenlosen Lehrer, beschreiben lässt. Eingebettet in die Geschichte eines Mordes zeichnet Horváth gekonnt das verstörend eindrückliche Bild einer gedankenlosen, ideologisch verblendeten Jugend am Beginn des NS-Regimes. Der szenisch komponierte Roman erschien erstmals 1937 in Amsterdam und wurde schon kurz danach in acht weitere Sprachen übersetzt. Trotz des 1938 folgenden Verbots durch die Nationalsozialisten machte er seinen Autor schnell international bekannt.

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VerlagAnaconda
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2009
Seitenangabe128 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH19.4 cm x B12.9 cm x D1.6 cm 200 g
ReiheGroße Klassiker zum kleinen Preis
AutorHorváth, Ödön von

Alle Bände der Reihe "Große Klassiker zum kleinen Preis"

Über den Autor Ödön von Horváth

Ödön Horváth wurde am 9. Dezember 1901 in Sušak, einem Vorort von Fiume dem heutigen Rijeka/Kroatien, geboren und starb am 1. Juni 1938 in Paris. Seine Kindheit verbrachte er in Belgrad, Budapest, Pressburg und München. 1920 begann Horvath Gedichte zu schreiben. Die meisten seiner Manuskripte aus dieser Zeit vernichtete er jedoch. Den ersten großen Erfolg hat er mit seinem Stück Die Bergbahn, welches 1929 in Berlin uraufgeführt wurde. Weitere Erfolge bleiben nicht aus. Für sein Bühnenstück Geschichten aus dem Wiener Wald bekommt er den Kleist-Preis. Der Roman Jugend ohne Gott wird im Jahr 1991 von Michael Knof für die Deutsche Film AG (DEFA) inszeniert und ist in der filmedition suhrkamp erhältlich.Elisabeth Tworek, geboren 1955, ist Leiterin der ¿Monacensia - Literaurarchiv und Bibliothek¿ und hat zahlreiche maßgebliche Aufsätze zu Ödön von Horváth publiziert.

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