Jenseits-Satiren

Zeit und Raum in Totengesprächen der antiken und der modernen deutschen Literatur
Artikelnummer: 978-3-8253-9682-4
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Oktober 2026
CHF 64.00
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Totengespräche sind Dialoge, die im Jenseits geführt werden - von Toten mit Lebenden, mit übernatürlichen Wesen und mit anderen Toten. Die Germanistin Bernadette Malinowski und der Althistoriker Marian Nebelin erforschen die Ursprünge dieser literarischen Gattung in antiken Todesvorstellungen und in der Literatur seit Homer. Sie zeigen, wie der antike Autor Lukian mit seinen "Totengesprächen" die Gattung begründete, deren satirische Form in der modernen deutschen Literatur u. a. von Christoph Martin Wieland, Bertolt Brecht, Arno Schmidt, Hans Magnus Enzensberger und Katharina Greve aufgegriffen wurde. Im Zentrum der Totengespräche steht das literarische Spiel mit Zeit und Raum: Vielfältige Chronotopoi und komplexe Zeitstrukturen ermöglichen Unterhaltungen zwischen Personen, die zu verschiedenen Zeiten gelebt haben. Ihren satirischen Charakter gewinnen Totengespräche vor allem durch ihre Gegenwartsbezüge und die Zeitkritik, die sie transportieren. Deshalb wirkt gerade das Jenseitige in Totengesprächen ausgesprochen diesseitig und lebendig.

Totengespräche sind Dialoge, die im Jenseits geführt werden - von Toten mit Lebenden, mit übernatürlichen Wesen und mit anderen Toten. Die Germanistin Bernadette Malinowski und der Althistoriker Marian Nebelin erforschen die Ursprünge dieser literarischen Gattung in antiken Todesvorstellungen und in der Literatur seit Homer. Sie zeigen, wie der antike Autor Lukian mit seinen "Totengesprächen" die Gattung begründete, deren satirische Form in der modernen deutschen Literatur u. a. von Christoph Martin Wieland, Bertolt Brecht, Arno Schmidt, Hans Magnus Enzensberger und Katharina Greve aufgegriffen wurde. Im Zentrum der Totengespräche steht das literarische Spiel mit Zeit und Raum: Vielfältige Chronotopoi und komplexe Zeitstrukturen ermöglichen Unterhaltungen zwischen Personen, die zu verschiedenen Zeiten gelebt haben. Ihren satirischen Charakter gewinnen Totengespräche vor allem durch ihre Gegenwartsbezüge und die Zeitkritik, die sie transportieren. Deshalb wirkt gerade das Jenseitige in Totengesprächen ausgesprochen diesseitig und lebendig.

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VerlagUniversitätsvlg. Winter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe212 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenGB; 4 Abbildungen
MasseH23.5 cm x B15.5 cm
Auflage1. A.
ReiheBibliothek der klassischen Altertumswissenschaften / Neue Folge, 2. Reihe
AutorMalinowski, Bernadette / Nebelin, Marian

Alle Bände der Reihe "Bibliothek der klassischen Altertumswissenschaften / Neue Folge, 2. Reihe"

Über den Autor Bernadette Malinowski

Bernadette Malinowski, Technische Universität Chemnitz.

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