Heilkraft der Literatur (eBook)

Zur Bedeutung der Literatur für eine menschliche Medizin
Artikelnummer: 978-3-662-70039-6
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 40.00
decrease increase

Medizin und Literatur zusammenzubringen ist verheißungsvoll, denn die Literatur lässt uns mit dem Leben in Berührung treten, und so vermittelt die Literatur vielfach ein Lebenswissen, das empfänglich sein kann für die Vielschichtigkeit der Erlebnismomente kranker Menschen in ihren jeweiligen Lebenskrisen. Literatur kann durch die Erzählung von Lebensgeschichten auf ihre Weise das Verständnis von Menschen erweitern, denn wer sich mit Literatur beschäftigt, erhält ein vertieftes Einfühlungsvermögen in existentielle Fragen, die vor allem bei kranken Menschen in ihrer Krisenerfahrung im Zentrum stehen. Die Literatur kann Zugang eröffnen zur Vielfalt möglicher Deutungen von Gesundsein und Kranksein, individuelle Umgangsformen mit Krankheit in Gang setzen.

 

Die Beschäftigung mit der Literatur bereichert die Medizin in einer entscheidenden Weise, denn während die Medizin in ihrer vornehmlich naturwissenschaftlichen Ausrichtung auf die Verobjektivierung des Befundes ausgerichtet ist, kann die Literatur das Objektive anfärben und mit Leben füllen, einen Ausblick in den grenzenlosen Horizont verschiedenster Lebenswelten eröffnen.

 

Literatur kann die Einsicht aufschließen, die Laborwelt und Lebenswelt, Krankheit und Kranksein, Wissenschaftlichkeit und Zwischenmenschlichkeit miteinander zu verbinden.

Medizin wird erst durch den Blick auf den ganzen Menschen ihrem genuin sozialen Anspruch gerecht, die Literatur kann dafür sensibilisieren.

 

So möchte der vorliegende Band durch das Zusammenführen namhafter Autoren, denen wir für ihre Leistung mit tiefem Dank verbunden sind, das besondere Potential der Literatur für eine Humanisierung der Medizin aufzeigen.


Medizin und Literatur zusammenzubringen ist verheißungsvoll, denn die Literatur lässt uns mit dem Leben in Berührung treten, und so vermittelt die Literatur vielfach ein Lebenswissen, das empfänglich sein kann für die Vielschichtigkeit der Erlebnismomente kranker Menschen in ihren jeweiligen Lebenskrisen. Literatur kann durch die Erzählung von Lebensgeschichten auf ihre Weise das Verständnis von Menschen erweitern, denn wer sich mit Literatur beschäftigt, erhält ein vertieftes Einfühlungsvermögen in existentielle Fragen, die vor allem bei kranken Menschen in ihrer Krisenerfahrung im Zentrum stehen. Die Literatur kann Zugang eröffnen zur Vielfalt möglicher Deutungen von Gesundsein und Kranksein, individuelle Umgangsformen mit Krankheit in Gang setzen.

 

Die Beschäftigung mit der Literatur bereichert die Medizin in einer entscheidenden Weise, denn während die Medizin in ihrer vornehmlich naturwissenschaftlichen Ausrichtung auf die Verobjektivierung des Befundes ausgerichtet ist, kann die Literatur das Objektive anfärben und mit Leben füllen, einen Ausblick in den grenzenlosen Horizont verschiedenster Lebenswelten eröffnen.

 

Literatur kann die Einsicht aufschließen, die Laborwelt und Lebenswelt, Krankheit und Kranksein, Wissenschaftlichkeit und Zwischenmenschlichkeit miteinander zu verbinden.

Medizin wird erst durch den Blick auf den ganzen Menschen ihrem genuin sozialen Anspruch gerecht, die Literatur kann dafür sensibilisieren.

 

So möchte der vorliegende Band durch das Zusammenführen namhafter Autoren, denen wir für ihre Leistung mit tiefem Dank verbunden sind, das besondere Potential der Literatur für eine Humanisierung der Medizin aufzeigen.


Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagSpringer Berlin Heidelberg
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2024
Seitenangabe488 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenIX, 488 S. 17 Abbildungen, 16 Abbildungen in Farbe.
Masse14'740 KB
PlattformPDF
ReiheMedicine
AutorMaio, Giovanni / Wagner-Pischel, Marga Brigitte (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Medicine (German Language)"

Über den Autor Giovanni Maio

Giovanni Maio, Prof. Dr., geb. 1964, Studium der Medizin und Philosophie in Freiburg, Straßburg und Hagen. Seit 2005 Professor für Bioethik, seit 2006 Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, und Geschäftsführender Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin. Er berät die Deutsche Bischofskonferenz wie auch die Bundesregierung und die Bundesärztekammer.

Weitere Titel von Giovanni Maio

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten