Handeln mit Dichtung (eBook)

Literarische Performativität in der altisländischen Prosa-Edda
Artikelnummer: 978-3-7720-5672-7
Einband: PDF
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Die Prosa-Edda ist der wichtigste sprach- und dichtungstheoretische Text des skandinavischen Mittelalters. Sie wird in diesem Band einer ganzheitlichen und systematischen Lekture unterzogen und als Form kultureller Sinnstiftung gelesen. Ausgangspunkt der Lekture ist die Leitthese, dass die Prosa-Edda nicht nur ein Lehrwerk fur skaldische Dichtung ist, sondern sich umfassend und mit einem sprach- und medientheoretischen Ansatz fur Sprache, Erzahlen und Dichtung interessiert. Im Zentrum der vorliegenden Arbeit steht Codex Upsaliensis DG 11 4to (ca. 1300). Die Zusammenstellung verschiedenster medialer Phnomene macht die Edda-Version in dieser Handschrift so einzigartig: Neben den bekannten Texten finden sich genealogische Listen, grammatische Diagramme und Bilder, die alle Organisationsformen von Wissen darstellen, welche bisher noch ungengend in eine Lektre der Prosa-Edda eingeflossen sind. Eine solche Lektre der vielfltigen Inhalte von Codex Upsaliensis wird durch den Theorieansatz der literarischen Performativitt systematisiert. Dieser Diskurs ist in der skandinavistischen Medivistik bislang noch nicht sehr bekannt. Er bietet jedoch ein theoretisches Begriffsinventar, das ber mediale Grenzen hinweg anwendbar ist und sich fr die Lektre der Prosa-Edda als sehr produktiv erweist.
Die Prosa-Edda ist der wichtigste sprach- und dichtungstheoretische Text des skandinavischen Mittelalters. Sie wird in diesem Band einer ganzheitlichen und systematischen Lekture unterzogen und als Form kultureller Sinnstiftung gelesen. Ausgangspunkt der Lekture ist die Leitthese, dass die Prosa-Edda nicht nur ein Lehrwerk fur skaldische Dichtung ist, sondern sich umfassend und mit einem sprach- und medientheoretischen Ansatz fur Sprache, Erzahlen und Dichtung interessiert. Im Zentrum der vorliegenden Arbeit steht Codex Upsaliensis DG 11 4to (ca. 1300). Die Zusammenstellung verschiedenster medialer Phnomene macht die Edda-Version in dieser Handschrift so einzigartig: Neben den bekannten Texten finden sich genealogische Listen, grammatische Diagramme und Bilder, die alle Organisationsformen von Wissen darstellen, welche bisher noch ungengend in eine Lektre der Prosa-Edda eingeflossen sind. Eine solche Lektre der vielfltigen Inhalte von Codex Upsaliensis wird durch den Theorieansatz der literarischen Performativitt systematisiert. Dieser Diskurs ist in der skandinavistischen Medivistik bislang noch nicht sehr bekannt. Er bietet jedoch ein theoretisches Begriffsinventar, das ber mediale Grenzen hinweg anwendbar ist und sich fr die Lektre der Prosa-Edda als sehr produktiv erweist.
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VerlagNarr Francke Attempto Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2020
Seitenangabe206 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse3'601 KB
Auflage20001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheBeiträge zur Nordischen Philologie
AutorSchneeberger, Sandra

Alle Bände der Reihe "Beiträge zur Nordischen Philologie"

Über den Autor Sandra Schneeberger

Sandra Schneeberger war 2015-2017 Assistentin in der Abteilung für Nordistik im Bereich Skandinavistische Mediävistik am Deutschen Seminar der Universität Zürich.

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