Hallers Netz

Ein europäischer Gelehrtenbriefwechsel zur Zeit der Aufklärung
Artikelnummer: 978-3-7965-1327-5
Einband: Fester Einband
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CHF 98.00
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Das Netz Albrecht von Hallers (1708-1777) gehört mit seinen rund 1200 Korrespondenten und seinen nahezu 17 000 überlieferten Briefen zu den grössten Korrespondenzen der gesamten Frühen Neuzeit: Die Absendeorte befinden sich - bezogen auf die heutigen Landesgrenzen - in nicht weniger als 21 Europäischen Staaten sowie einem aus Übersee. Derart umfangreiche Briefwechsel stehen in der Tradition einer Gelehrtenkultur, die zeitlich von Erasmus bis Voltaire reicht, räumlich ganz Europa umfasst, und in der Vorstellung einer kosmopolitischen Gelehrtenrepublik ihren idealen Ausdruck findet. Sowohl für die Produktion als auch für die Verbreitung von medizinischem, botanischem und agrarökonomischem Wissen erweist sich Hallers Briefwechsel als mächtiges Instrument. Im ersten Teil geht es um eine Gesamtsicht auf das Netz, das in seiner sozialen Zusammensetzung, seiner thematischen Ausrichtung, seiner materiellen Kommunikation (Brieftransport, Realientransfer), seinen unterschiedlichen Kommunikationsräumen (Ärztenetz, Dichternetz, Gelehrtenrepublik, Aufklärung) sowie dem Selbstverständnis seiner Akteure analysiert wird. Im zweiten Teil widmen sich neun Fallstudien je einem bestimmten Aspekt in Hallers Korrespondenz, so den ärztlichen Fernkonsultationen, seinen eigenen Krankheiten, seinen wissenschaftlichen Kontroversen, der Entstehung seiner Flora der Schweiz, dem Latein als Wissenschaftssprache, der inneren und äusseren Mehrsprachigkeit, Hallers Beziehungen zu Frauen, der Heirat seiner Tochter Marianne sowie der Ökonomischen Gesellschaft bern. Zahlreiche Abbildungen, Karten, Grafiken und Tabellen runden die Analyse ab.    
Das Netz Albrecht von Hallers (1708-1777) gehört mit seinen rund 1200 Korrespondenten und seinen nahezu 17 000 überlieferten Briefen zu den grössten Korrespondenzen der gesamten Frühen Neuzeit: Die Absendeorte befinden sich - bezogen auf die heutigen Landesgrenzen - in nicht weniger als 21 Europäischen Staaten sowie einem aus Übersee. Derart umfangreiche Briefwechsel stehen in der Tradition einer Gelehrtenkultur, die zeitlich von Erasmus bis Voltaire reicht, räumlich ganz Europa umfasst, und in der Vorstellung einer kosmopolitischen Gelehrtenrepublik ihren idealen Ausdruck findet. Sowohl für die Produktion als auch für die Verbreitung von medizinischem, botanischem und agrarökonomischem Wissen erweist sich Hallers Briefwechsel als mächtiges Instrument. Im ersten Teil geht es um eine Gesamtsicht auf das Netz, das in seiner sozialen Zusammensetzung, seiner thematischen Ausrichtung, seiner materiellen Kommunikation (Brieftransport, Realientransfer), seinen unterschiedlichen Kommunikationsräumen (Ärztenetz, Dichternetz, Gelehrtenrepublik, Aufklärung) sowie dem Selbstverständnis seiner Akteure analysiert wird. Im zweiten Teil widmen sich neun Fallstudien je einem bestimmten Aspekt in Hallers Korrespondenz, so den ärztlichen Fernkonsultationen, seinen eigenen Krankheiten, seinen wissenschaftlichen Kontroversen, der Entstehung seiner Flora der Schweiz, dem Latein als Wissenschaftssprache, der inneren und äusseren Mehrsprachigkeit, Hallers Beziehungen zu Frauen, der Heirat seiner Tochter Marianne sowie der Ökonomischen Gesellschaft bern. Zahlreiche Abbildungen, Karten, Grafiken und Tabellen runden die Analyse ab.    
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Verlagschwabe
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2005
Seitenangabe592 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenGebunden; Zeichnungen, schwarz-weiss, Tabellen, farbig, farbige Illustrationen, Tabellen, schwarz-weiss, Karten, schwarz-weiss Illustrationen
MasseH24.0 cm x B30.5 cm x D4.3 cm 2'220 g
Auflage1. A.
ReiheStudia Halleriana
AutorStuber, Martin (Hrsg.) / Hächler, Stefan (Hrsg.) / Lienhard, Luc (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Studia Halleriana"

Über den Autor Martin (Hrsg.) Stuber

Martin Stuber ist Senior Scientist am Historischen Institut der Universität Bern und Co-Präsident der Schweizerischen Gesellschaft für ländliche Geschichte (SGLG). Er veröffentlichte zahlreiche Publikationen zu natürlichen Ressourcen in der Langzeitperspektive. Salome Egloff war von 2021-2024 Stipendiatin des Schweizerischen Nationalfonds und promovierte 2024. Ihre Dissertation erforscht rechtliche Ungleichheit und Exklusion in frühneuzeitlichen Korporationen der Zentralschweiz. Bis 2025 war sie Oberassistentin am Historischen Institut der Universität Zürich. Arno Haldemann war von 2022-2024 Stipendiat des Schweizerischen Nationalfonds an der EHESS (Paris). In seinem Dissertationsprojekt beschäftigte er sich mit bevölkerungspolitischen Auseinandersetzungen in Bern im 18. und 19. Jahrhundert. Seit 2024 ist er Dozent an der Pädagogischen Hochschule Bern.

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