Grenzen religionsbezogener Satire im Wandel

Ein Vergleich zwischen Deutschland und Frankreich (1990/1992-2020)
Artikelnummer: 978-3-515-14091-1
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 101.00
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Wie haben sich die Grenzen religionsbezogener Satire im Zeitraum von 1990/92 bis 2020 in Deutschland und Frankreich verschoben? Vor dem Hintergrund immer neuer Diskussionen um das Sag- und Zeigbare im Bereich der Komik untersucht Carina Gabriel-Kinz erstmals die Entwicklungen des öffentlichen Diskurses über ebenjene Grenzen, um Rückschlüsse auf Veränderungen der Sichtweisen von (Teil-)Gesellschaften zu ziehen. Öffentliche Aussagen von Politiker:innen, Journalist:innen, Jurist:innen, Vertreter:innen von Religionsgemeinschaften, aber auch den Satiriker:innen selbst werden in den Blick genommen und erstmals mit Perspektive auf einen längeren Zeitraum diskutiert.

Die Studie fokussiert dabei insbesondere neuralgische Phasen, in denen Satire seitens der Öffentlichkeit(en) in besonderem Maße auf den Prüfstand gestellt wurde. Sie zeigt auf, dass das unterschiedliche Staat-Kirchen-Verhältnis in Deutschland und Frankreich nicht nur die Satire selbst, sondern auch die um sie geführten Diskussionen entscheidend mitprägte. Zugleich macht sie deutlich, dass das Internet und die damit einhergehende Veränderung von Öffentlichkeitsstrukturen als neue Herausforderung für die Satire und ihre Rezeption zu werten sind.

Wie haben sich die Grenzen religionsbezogener Satire im Zeitraum von 1990/92 bis 2020 in Deutschland und Frankreich verschoben? Vor dem Hintergrund immer neuer Diskussionen um das Sag- und Zeigbare im Bereich der Komik untersucht Carina Gabriel-Kinz erstmals die Entwicklungen des öffentlichen Diskurses über ebenjene Grenzen, um Rückschlüsse auf Veränderungen der Sichtweisen von (Teil-)Gesellschaften zu ziehen. Öffentliche Aussagen von Politiker:innen, Journalist:innen, Jurist:innen, Vertreter:innen von Religionsgemeinschaften, aber auch den Satiriker:innen selbst werden in den Blick genommen und erstmals mit Perspektive auf einen längeren Zeitraum diskutiert.

Die Studie fokussiert dabei insbesondere neuralgische Phasen, in denen Satire seitens der Öffentlichkeit(en) in besonderem Maße auf den Prüfstand gestellt wurde. Sie zeigt auf, dass das unterschiedliche Staat-Kirchen-Verhältnis in Deutschland und Frankreich nicht nur die Satire selbst, sondern auch die um sie geführten Diskussionen entscheidend mitprägte. Zugleich macht sie deutlich, dass das Internet und die damit einhergehende Veränderung von Öffentlichkeitsstrukturen als neue Herausforderung für die Satire und ihre Rezeption zu werten sind.

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VerlagSteiner Franz Verlag
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe429 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen3 schwarz-weiße und 34 farbige Abbildungen
MasseH24.1 cm x B17.0 cm x D2.9 cm 744 g
ReiheSchriftenreihe des Deutsch-Französischen Historikerkomitees
AutorGabriel-Kinz, Carina

Alle Bände der Reihe "Schriftenreihe des Deutsch-Französischen Historikerkomitees"

Über den Autor Carina Gabriel-Kinz

Die Historikerin Carina Gabriel-Kinz studierte Germanistik, Romanistik und Geschichte an der Universität Kassel. Seit 2019 arbeitete Gabriel-Kinz im DFG-Projekt "Grenzen des Komischen? Satire und gesellschaftlicher Wandel in Deutschland und Frankreich am Beispiel der Zeitschriften pardon/Titanic und Hara-Kiri / Charlie Hebdo (1960/62-2017)", in dessen Rahmen sie ihre Dissertation verfasste (2024) und verschiedene Aufsätze zum Thema publizierte.

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