Grenzen des Neoliberalismus (eBook)

Der Wandel des Liberalismus im späten 20. Jahrhundert
Artikelnummer: 978-3-515-12092-0
Einband: PDF
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CHF 70.00
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Der Liberalismus veränderte sich im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts rasant: Neoliberale Positionen gewannen mit ihrer Forderung nach einem Rückzug des Staates und einer verstärkten Marktorientierung von Ökonomie und Gesellschaft an Gewicht. Doch in dieser marktliberalen Verengung ging der Wandel des Liberalismus nicht auf. Denn zur selben Zeit erlebte auch der Linksliberalismus gerade in Deutschland eine erstaunliche Konjunktur, die weit über den organisierten Liberalismus hinausging. Zudem kam es unter liberalen Innenministern zu einer Neubestimmung des Verhältnisses von Freiheit und Sicherheit im Zeichen einer neuen Politik der "Inneren Sicherheit", die auf terroristische Anschläge reagierte.

Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes stellen diese vielfältigen Wandlungsprozesse des Liberalismus erstmals im Zusammenhang dar. Warum erreichte der Neoliberalismus die Bundesrepublik erst spät und in moderater Form? Und wie interagierte er mit anderen liberalen Strömungen? Die Beiträge zeigen, dass der Neoliberalismus Teil eines generellen Wandels des Politischen war - und sie benennen die Grenzen, die seiner Durchsetzung in der Bundesrepublik gesetzt waren.

Der Liberalismus veränderte sich im letzten Drittel des 20. Jahrhunderts rasant: Neoliberale Positionen gewannen mit ihrer Forderung nach einem Rückzug des Staates und einer verstärkten Marktorientierung von Ökonomie und Gesellschaft an Gewicht. Doch in dieser marktliberalen Verengung ging der Wandel des Liberalismus nicht auf. Denn zur selben Zeit erlebte auch der Linksliberalismus gerade in Deutschland eine erstaunliche Konjunktur, die weit über den organisierten Liberalismus hinausging. Zudem kam es unter liberalen Innenministern zu einer Neubestimmung des Verhältnisses von Freiheit und Sicherheit im Zeichen einer neuen Politik der "Inneren Sicherheit", die auf terroristische Anschläge reagierte.

Die Autorinnen und Autoren dieses Bandes stellen diese vielfältigen Wandlungsprozesse des Liberalismus erstmals im Zusammenhang dar. Warum erreichte der Neoliberalismus die Bundesrepublik erst spät und in moderater Form? Und wie interagierte er mit anderen liberalen Strömungen? Die Beiträge zeigen, dass der Neoliberalismus Teil eines generellen Wandels des Politischen war - und sie benennen die Grenzen, die seiner Durchsetzung in der Bundesrepublik gesetzt waren.

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VerlagFranz Steiner Verlag GmbH
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2018
Seitenangabe371 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse1'983 KB
Auflage18001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheZeithistorische Impulse
AutorBösch, Frank (Hrsg.) / Hertfelder, Thomas (Hrsg.) / Metzler, Gabriele (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Zeithistorische Impulse"

Über den Autor Frank (Hrsg.) Bösch

Frank Bösch, Professor für Europäische Geschichte des 20. Jahrhunderts an der Universität Potsdam und Direktor des Leibniz-Zentrums für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF).Stefanie Eisenhuth, geb. 1977, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Leiterin des Bereichs Öffentlichkeitsarbeit am ZZF sowie Lehrbeauftragte an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie erhielt für ihre Forschungen den International Research Award der HU Berlin.Hanno Hochmuth, geb. 1977, Wissenschaftlicher Referent am Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF). Forschungen zur Geschichte Berlins, zur Vergnügungskultur und zur Public History. Irmgard Zündorf ist Leiterin des Bereichs Wissenstransfer und Hochschulkooperation am Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam und Koordinatorin des Studiengangs Public History an der FU Berlin.

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