Grenzen der Kunstfreiheit?

Eine Vortragsreihe der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
Artikelnummer: 978-3-8353-5749-5
Einband: Fester Einband
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Wo liegen die Grenzen der Kunstfreiheit? Streit um Meinungen und künstlerische Gestaltungen gibt es seit der Antike. Mit der »Cancel Culture«, der oft auch medial verstärkten Auseinandersetzung um eine »korrekte« Kunst und Meinung, haben die Diskussionen eine neue Dimension angenommen. Die Debatten ufern aus, sie sollten aber auf genauer Kenntnis der im Grundgesetz sowohl festgelegten wie auch begrenzten Freiheit von Meinungen, Kunst und Wissenschaft basieren. So erklärte der Rechtswissenschaftler Christoph Möllers im Zusammenhang mit der Entfernung eines antisemitischen Gemäldes von der >documenta 15< in Kassel in einem Gutachten vom 10. Oktober 2022 für die Kulturstaatsministerin: »Die Freiheit der Kunst kann auch in Fällen rassistischer oder antisemitischer Tendenzen im Rahmen der Verhältnismäßigkeit vor staatlichen Zugriffen schützen. Das ist der freiheitliche Skandal der grundgesetzlichen Ordnung.« Die Bayerische Akademie der Schönen Künste thematisiert die Frage nach den Grenzen der Kunstfreiheit in einer Vortragsreihe. In sieben Beiträgen werden die juristischen, künstlerischen, philosophischen und kulturellen Aspekte der Kunstfreiheit von Wissenschaftlern und Künstlern präsentiert und zur Diskussion gestellt. Mit Beiträgen von: Andreas Beck, Alexander Eisenach, Gert Heidenrich, Peter Jelavich, Andrea Kern, Stefan Korioth, Julian Nida-Rümelin und Matthias Politycki.

Wo liegen die Grenzen der Kunstfreiheit? Streit um Meinungen und künstlerische Gestaltungen gibt es seit der Antike. Mit der »Cancel Culture«, der oft auch medial verstärkten Auseinandersetzung um eine »korrekte« Kunst und Meinung, haben die Diskussionen eine neue Dimension angenommen. Die Debatten ufern aus, sie sollten aber auf genauer Kenntnis der im Grundgesetz sowohl festgelegten wie auch begrenzten Freiheit von Meinungen, Kunst und Wissenschaft basieren. So erklärte der Rechtswissenschaftler Christoph Möllers im Zusammenhang mit der Entfernung eines antisemitischen Gemäldes von der >documenta 15< in Kassel in einem Gutachten vom 10. Oktober 2022 für die Kulturstaatsministerin: »Die Freiheit der Kunst kann auch in Fällen rassistischer oder antisemitischer Tendenzen im Rahmen der Verhältnismäßigkeit vor staatlichen Zugriffen schützen. Das ist der freiheitliche Skandal der grundgesetzlichen Ordnung.« Die Bayerische Akademie der Schönen Künste thematisiert die Frage nach den Grenzen der Kunstfreiheit in einer Vortragsreihe. In sieben Beiträgen werden die juristischen, künstlerischen, philosophischen und kulturellen Aspekte der Kunstfreiheit von Wissenschaftlern und Künstlern präsentiert und zur Diskussion gestellt. Mit Beiträgen von: Andreas Beck, Alexander Eisenach, Gert Heidenrich, Peter Jelavich, Andrea Kern, Stefan Korioth, Julian Nida-Rümelin und Matthias Politycki.

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Verlag Wallstein
Einband Fester Einband
Erscheinungsjahr 2024
Seitenangabe 196 S.
Ausgabekennzeichen Deutsch
Masse H20.6 cm x B12.5 cm x D1.8 cm 319 g
Auflage 1. A.
Reihe Kleine Bibliothek der Bayerischen Akademie der Schönen Künste
Autor Nerdinger, Winfried (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Kleine Bibliothek der Bayerischen Akademie der Schönen Künste"

Über den Autor Winfried (Hrsg.) Nerdinger

CARLO BAUMSCHLAGER geboren 1956 in Bregenz, Vorarlberg. Studierte Industrie Design und Architektur an der Angewandten in Wien bei den Professoren Hollein, Holzbauer und Ungers. Zusammenarbeit mit Dietmar Eberle seit 1984. Zahlreiche temporäre Lehraufträge. DIETMAR EBERLE, geboren 1952 in Hittisau, Vorarlberg. Studierte an der TU Wien, Abschluss bei Prof. Schweighofer. Zusammenarbeit mit Carlo Baumschlager seit 1984. Seit 1999 Professur für Architektur und Entwerfen an der ETH Zürich.

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