Geschichte Kasachstans

Vom Land der Nomaden zum Staat in der Steppe
Artikelnummer: 978-3-406-85265-7
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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In Kasachstan ist alles riesig. Im größten Land Zentralasiens sind die Wege weit, die Rohstoffvorkommen gigantisch und die Ambitionen enorm. Die glänzenden Fassaden der Hauptstadt Astana stehen für dieses neue, moderne Kasachstan. Zugleich ist Kasachstan ein Land gravierender sozialer Gegensätze und politischer Konflikte, das auf eine ebenso spannende wie wechselhafte Geschichte zurückblickt - eine Geschichte der Selbstbehauptung und des tiefgreifenden Wandels einer einst nomadischen Gesellschaft.

In seiner Geschichte Kasachstans erzählt Robert Kindler von Formen der Widerständigkeit, aber auch von Erfahrungen der Unterwerfung und Anpassung - insbesondere mit Blick auf die kolonialen Herrschaftsansprüche des großen russischen Nachbarn. Er konzentriert sich auf die Geschichte der vergangenen 300 Jahre: von der russländischen Expansion in die Steppe im 18. Jahrhundert über die Etablierung einer kolonialen Ordnung und die sowjetische Modernisierungsdiktatur bis zur jüngsten Geschichte des unabhängigen Kasachstans. Sein besonderes Interesse gilt der Frage, wie Kasachinnen und Kasachen sich imperialen Ordnungsentwürfen widersetzten, mit ihnen arrangierten - und sie dabei nachhaltig formten.

In Kasachstan ist alles riesig. Im größten Land Zentralasiens sind die Wege weit, die Rohstoffvorkommen gigantisch und die Ambitionen enorm. Die glänzenden Fassaden der Hauptstadt Astana stehen für dieses neue, moderne Kasachstan. Zugleich ist Kasachstan ein Land gravierender sozialer Gegensätze und politischer Konflikte, das auf eine ebenso spannende wie wechselhafte Geschichte zurückblickt - eine Geschichte der Selbstbehauptung und des tiefgreifenden Wandels einer einst nomadischen Gesellschaft.

In seiner Geschichte Kasachstans erzählt Robert Kindler von Formen der Widerständigkeit, aber auch von Erfahrungen der Unterwerfung und Anpassung - insbesondere mit Blick auf die kolonialen Herrschaftsansprüche des großen russischen Nachbarn. Er konzentriert sich auf die Geschichte der vergangenen 300 Jahre: von der russländischen Expansion in die Steppe im 18. Jahrhundert über die Etablierung einer kolonialen Ordnung und die sowjetische Modernisierungsdiktatur bis zur jüngsten Geschichte des unabhängigen Kasachstans. Sein besonderes Interesse gilt der Frage, wie Kasachinnen und Kasachen sich imperialen Ordnungsentwürfen widersetzten, mit ihnen arrangierten - und sie dabei nachhaltig formten.

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VerlagBeck, C H
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe320 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungenmit 10 Abbildungen und 3 Karten
MasseH20.5 cm x B12.5 cm x D2.5 cm 365 g
Auflage1. A.
ReiheBeck Paperback
AutorKindler, Robert

Alle Bände der Reihe "Beck Paperback (bp)"

Über den Autor Robert Kindler

Robert Kindler ist Professor für die Geschichte Ost- und Ostmitteleuropas an der Freien Universität Berlin. Neben der Geschichte Zentralasiens forscht er insbesondere zur Geschichte des Russischen Imperiums und der Sowjetunion.

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