Frühjudentum und beginnendes Christentum

Gemeinsame Wurzeln und das Parting of the Ways
Artikelnummer: 978-3-17-042072-4
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 64.00
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Jesus und seine ersten Nachfolger waren Juden - eine Glaubensgemeinschaft abseits des Judentums hatten sie nie intendiert. Das "Parting of the Ways", die Trennung von Juden und Christen, war ein langer und keineswegs monolinearer Prozess, der erst durch die christologischen Fixierungen des vierten Jahrhunderts seinen Abschluss fand. In einem großen Bogen wird das Frühjudentum (300 vor bis 200 nach der Zeitwende) in seiner politischen, soziologischen, ökonomischen und religiösen Vielfalt erklärt und das beginnende Christentum darin eingepasst. Die Zusammenschau von Texten, archäologischen Funden, soziologischen Hintergründen und theologischen Argumentationsmustern verdeutlicht, wie unterschiedlich identity markers im Frühjudentum gelebt wurden und wie daraus die späteren christlichen Positionen entstanden. Diese Neuauflage von "Das Frühjudentum und die Anfänge des Christentums" wurde für die Aufnahme in die Studienbücher Theologie stark erweitert und durchgehend überarbeitet. Tiwald unterstreicht, dass das Christentum nur aus dem Frühjudentum verständlich wird, erklärt, warum sich die Wege trotzdem trennten, und verdeutlicht, dass Christen bleibend auf ihre jüdischen Wurzeln verwiesen sind.

Jesus und seine ersten Nachfolger waren Juden - eine Glaubensgemeinschaft abseits des Judentums hatten sie nie intendiert. Das "Parting of the Ways", die Trennung von Juden und Christen, war ein langer und keineswegs monolinearer Prozess, der erst durch die christologischen Fixierungen des vierten Jahrhunderts seinen Abschluss fand. In einem großen Bogen wird das Frühjudentum (300 vor bis 200 nach der Zeitwende) in seiner politischen, soziologischen, ökonomischen und religiösen Vielfalt erklärt und das beginnende Christentum darin eingepasst. Die Zusammenschau von Texten, archäologischen Funden, soziologischen Hintergründen und theologischen Argumentationsmustern verdeutlicht, wie unterschiedlich identity markers im Frühjudentum gelebt wurden und wie daraus die späteren christlichen Positionen entstanden. Diese Neuauflage von "Das Frühjudentum und die Anfänge des Christentums" wurde für die Aufnahme in die Studienbücher Theologie stark erweitert und durchgehend überarbeitet. Tiwald unterstreicht, dass das Christentum nur aus dem Frühjudentum verständlich wird, erklärt, warum sich die Wege trotzdem trennten, und verdeutlicht, dass Christen bleibend auf ihre jüdischen Wurzeln verwiesen sind.

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VerlagKohlhammer
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2022
Seitenangabe448 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen3 Abb.
MasseH23.2 cm x B15.5 cm x D2.1 cm 665 g
Auflage1. A.
ReiheKohlhammer Studienbücher Theologie
AutorTiwald, Markus / Frevel, Christian (Reihe Hrsg.) / Muschiol, Gisela (Reihe Hrsg.) / Riegel, Ulrich (Reihe Hrsg.) / Sattler, Dorothea (Reihe Hrsg.) / Weidemann, Hans-Ulrich (Reihe Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Kohlhammer Studienbücher Theologie"

Über den Autor Markus Tiwald

Prof. Dr. Markus Tiwald teaches New Testament at the University of Vienna.

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