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Ausstieg und Verweigerung in »offenen« Gesellschaften nach 1945
Artikelnummer: 978-3-8353-3837-1
Einband: Fester Einband
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CHF 44.50
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Der »Aussteiger« als Projektionsfigur. »Niemand kann besser Auskunft geben über den Zustand einer Gesellschaft als der, der aus ihr aussteigt.« Christian Schüle Statt wie ursprünglich als Verräter, Desperado oder Asozialer gilt der »Aussteiger« heute meist als Projektionsfigur für Fantasien eines mutigeren, authentischeren und in jeder Hinsicht besseren Lebens. Die Beiträge des vorliegenden Bandes untersuchen die inneren Dynamiken und die Grenzen dieser generellen Verschiebung. Was passiert, wenn ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen nicht mehr das tut, was von ihm oder ihr erwartet wird? Der Band liefert Denkanstöße für alle, die sich für den »Wertewandel« und die Geschichte von Subjektentwürfen im 20. Jahrhundert interessieren. Aus dem Inhalt: Maik Tändler: Ausstieg und Erleuchtung. Die Bhagwan-Bewegung in der Bundesrepublik in den 1970er und 1980er Jahren Annelie Ramsbrock: Aussteiger als Insassen. Zur Behandlung Inhaftierter im westdeutschen Strafvollzug Lena Freitag: Aussteigen - Staatlich legitimiert und doch unerwünscht. Kriegsdienstverweigerung und Zivildienst in Westdeutschland und Österreich (1950er bis 1980er Jahre) Alexander Sedlmaier: Ausstieg aus der »Konsumgesellschaft«? Die radikale Linke in der Bundesrepublik
Der »Aussteiger« als Projektionsfigur. »Niemand kann besser Auskunft geben über den Zustand einer Gesellschaft als der, der aus ihr aussteigt.« Christian Schüle Statt wie ursprünglich als Verräter, Desperado oder Asozialer gilt der »Aussteiger« heute meist als Projektionsfigur für Fantasien eines mutigeren, authentischeren und in jeder Hinsicht besseren Lebens. Die Beiträge des vorliegenden Bandes untersuchen die inneren Dynamiken und die Grenzen dieser generellen Verschiebung. Was passiert, wenn ein Mensch oder eine Gruppe von Menschen nicht mehr das tut, was von ihm oder ihr erwartet wird? Der Band liefert Denkanstöße für alle, die sich für den »Wertewandel« und die Geschichte von Subjektentwürfen im 20. Jahrhundert interessieren. Aus dem Inhalt: Maik Tändler: Ausstieg und Erleuchtung. Die Bhagwan-Bewegung in der Bundesrepublik in den 1970er und 1980er Jahren Annelie Ramsbrock: Aussteiger als Insassen. Zur Behandlung Inhaftierter im westdeutschen Strafvollzug Lena Freitag: Aussteigen - Staatlich legitimiert und doch unerwünscht. Kriegsdienstverweigerung und Zivildienst in Westdeutschland und Österreich (1950er bis 1980er Jahre) Alexander Sedlmaier: Ausstieg aus der »Konsumgesellschaft«? Die radikale Linke in der Bundesrepublik
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VerlagWallstein
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2020
Seitenangabe319 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH23.0 cm x B15.5 cm x D2.5 cm 661 g
Auflage1. A.
ReiheVeröffentlichungen des zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen
AutorTerhoeven, Petra (Hrsg.) / Weidner, Tobias (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Veröffentlichungen des zeitgeschichtlichen Arbeitskreises Niedersachsen"

Über den Autor Petra (Hrsg.) Terhoeven

Petra Terhoeven ist Professorin für Europäische Kultur- und Zeitgeschichte in Göttingen; längere Forschungsaufenthalte u. a. am DHI Rom und am St. Antony's College Oxford. Sie arbeitet zur deutschen und westeuropäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere zur Geschichte politischer Gewalt.Dirk Schumann ist Professor für Neuere und Neueste Geschichte in Göttingen. Er beschäftigt sich mit der deutschen und US-amerikanischen Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere der Geschichte der Weimarer Republik, der politischen Gewalt und von Kindheit und Jugend.

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