Exil und Identität

Die italienischen Juden in der Schweiz (1943-1945)
Artikelnummer: 978-3-11-054088-8
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Folgt in ca. 10 Arbeitstagen
CHF 213.00
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Das Buch beschäftigt sich mit dem Leben der jüdischen Flüchtlinge aus Italien in der Schweiz während des Zweiten Weltkrieges. Anliegen der Arbeit ist es zu beschreiben, wie sie dort lebten, was sie taten und welchen Einfluss das Exil auf ihre Zukunftserwartungen in Italien hatte. Der Autor beschäftigt sich zunächst mit dem brisanten Thema der Abweisungen an der Schweizer Grenzen, dem schwierigen Leben in den Flüchtlingslagern sowie mit der Betreuung und Hilfe für die Flüchtlinge. Untersucht wird anschließend das außerordentlich aktive Leben der Flüchtlinge, die sich intensiv mit Politik beschäftigten, bzw. mit der Unterstützung der Partisanen in Italien. Bemerkenswert war auch ihr Engagement in Kultur und Bildung, als Autoren, Publizisten, Lehrer oder Dozenten. Es gab auch Versuche, den deportierten Italienern Hilfe zu leisten. Sehr erfolgreich waren die Bemühungen zu Gunsten der im besetzten Italien verbliebenen Juden, wobei hier eine fruchtbare Allianz zwischen Geldgebern, Flüchtlingen und der italienischen Resistenza zustande kam. Zu beleuchten, wie all diese Aspekte und das Zusammenleben mit den vielen anderen europäischen Juden ihre jüdische und italienische Identität beeinflusste, ist eines der Hauptanliegen der Arbeit.

Das Buch beschäftigt sich mit dem Leben der jüdischen Flüchtlinge aus Italien in der Schweiz während des Zweiten Weltkrieges. Anliegen der Arbeit ist es zu beschreiben, wie sie dort lebten, was sie taten und welchen Einfluss das Exil auf ihre Zukunftserwartungen in Italien hatte. Der Autor beschäftigt sich zunächst mit dem brisanten Thema der Abweisungen an der Schweizer Grenzen, dem schwierigen Leben in den Flüchtlingslagern sowie mit der Betreuung und Hilfe für die Flüchtlinge. Untersucht wird anschließend das außerordentlich aktive Leben der Flüchtlinge, die sich intensiv mit Politik beschäftigten, bzw. mit der Unterstützung der Partisanen in Italien. Bemerkenswert war auch ihr Engagement in Kultur und Bildung, als Autoren, Publizisten, Lehrer oder Dozenten. Es gab auch Versuche, den deportierten Italienern Hilfe zu leisten. Sehr erfolgreich waren die Bemühungen zu Gunsten der im besetzten Italien verbliebenen Juden, wobei hier eine fruchtbare Allianz zwischen Geldgebern, Flüchtlingen und der italienischen Resistenza zustande kam. Zu beleuchten, wie all diese Aspekte und das Zusammenleben mit den vielen anderen europäischen Juden ihre jüdische und italienische Identität beeinflusste, ist eines der Hauptanliegen der Arbeit.

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VerlagDe Gruyter
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2025
Seitenangabe540 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH24.6 cm x B17.5 cm x D3.5 cm 1'082 g
ReiheBibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, 133
AutorLonghi, Silvano

Alle Bände der Reihe "Bibliothek des Deutschen Historischen Instituts in Rom, 133"

Über den Autor Silvano Longhi

Silvano Longhi, Ludwig-Maximilians-Universität München

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