»Euthanasie«-Verbrechen, Hirnforschung und die Max-Planck-Gesellschaft

Namen und Lebensgeschichten der Opfer
Artikelnummer: 978-3-8353-6065-5
Einband: Fester Einband
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CHF 51.50
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Dieses Gedenkbuch erinnert an die Opfer der NS-'Euthanasie'-Verbrechen, deren Gehirne an Instituten der Kaiser-Wilhelm- bzw. Max-Planck-Gesellschaft wissenschaftlich verwertet wurden. Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen wurden seit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft zunehmend entrechtet, zwangsweise ihrer Fortpflanzungsfähigkeit beraubt und ab 1939 auch ermordet. Dieses Gedenkbuch erinnert an diejenigen Opfer der NS-'Euthanasie', deren Gehirne in den Instituten der Kaiser-Wilhelm- bzw. der Max-Planck-Gesellschaft zu Forschungs- und Lehrzwecken benutzt worden sind. Mit der namentlichen Nennung der Betroffenen und der Darstellung ausgewählter Lebensgeschichten ermöglicht der Band ein angemessenes Gedenken an diese Menschen. Das Gedenkbuch ist ein Ergebnis eines größeren Forschungsprojekts zur Hirnforschung an Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Kontext nationalsozialistischer Unrechtstaten, das von 2017 bis 2026 durchgeführt wurde. Die Programmatik und Praxis der neurowissenschaftlichen Forschungen im Kontext der NS-'Euthanasie', die wissenschaftliche Nutzung der entstandenen Präparate auch in der Nachkriegszeit sowie der Umgang der Max-Planck-Gesellschaft mit der Geschichte dieser Forschungen und den resultierenden Präparatesammlungen werden in einem parallel publizierten Band dargestellt.

Dieses Gedenkbuch erinnert an die Opfer der NS-'Euthanasie'-Verbrechen, deren Gehirne an Instituten der Kaiser-Wilhelm- bzw. Max-Planck-Gesellschaft wissenschaftlich verwertet wurden. Menschen mit psychischen Erkrankungen und geistigen Behinderungen wurden seit Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft zunehmend entrechtet, zwangsweise ihrer Fortpflanzungsfähigkeit beraubt und ab 1939 auch ermordet. Dieses Gedenkbuch erinnert an diejenigen Opfer der NS-'Euthanasie', deren Gehirne in den Instituten der Kaiser-Wilhelm- bzw. der Max-Planck-Gesellschaft zu Forschungs- und Lehrzwecken benutzt worden sind. Mit der namentlichen Nennung der Betroffenen und der Darstellung ausgewählter Lebensgeschichten ermöglicht der Band ein angemessenes Gedenken an diese Menschen. Das Gedenkbuch ist ein Ergebnis eines größeren Forschungsprojekts zur Hirnforschung an Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Kontext nationalsozialistischer Unrechtstaten, das von 2017 bis 2026 durchgeführt wurde. Die Programmatik und Praxis der neurowissenschaftlichen Forschungen im Kontext der NS-'Euthanasie', die wissenschaftliche Nutzung der entstandenen Präparate auch in der Nachkriegszeit sowie der Umgang der Max-Planck-Gesellschaft mit der Geschichte dieser Forschungen und den resultierenden Präparatesammlungen werden in einem parallel publizierten Band dargestellt.

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VerlagWallstein
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe536 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungenmit 42 z.T. farb. Abb.
MasseH24.0 cm x B17.0 cm x D4.0 cm 1'150 g
Auflage1. A.
ReiheErgebnisse des Forschungsprojekts 'Hirnforschung an Instituten der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft im Kontext nationalsozialistischer Unrechtstaten: Hirnpräparate in Instituten der Max-Planck-Gesellschaft und die Identifizierung der Opfer'
AutorBuschmann, Maximilian / Czech, Herwig / Hüntelmann, Axel C. / Kaminsky, Uwe / Kraul, Elisabeth / Kuglitsch, Paul / Rauh, Philipp / Roelcke, Volker

Über den Autor Maximilian Buschmann

Dr. Maximilian Buschmann ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte und Ethik der Medizin der Technischen Universität München. Seine Arbeit zur Geschichte des Hungerstreiks wurde 2022 mit dem Dissertationspreis der Bayerischen Amerika-Akademie ausgezeichnet.

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