Epochenschwellen und Epochenstrukturen im Diskurs der Literatur- und Sprachhistorie

Artikelnummer: 978-3-518-28086-7
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
Verfügbarkeit: POD-Titel lieferbar in 5 bis 10 Arbeitstagen
CHF 34.50
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Die in diesem Band diskutierten zentralen Themen sind: die Funktion von Periodisierung im Kontext des sozialen Wissens; die Innovationschancen, welche sich für die Geschichtswissenschaft aus ihrem Selbstreflexivwerden in einer 'Geschichte des historischen Bewußtseins' ergeben; die Besonderheit von Forschungs- und Darstellungsaufgaben der Literatur- und Sprachhistorie. Mit dem Versuch, die pragmatisch sinnvollen Grenzen historiographischer Epochenkonstitution auszumachen, greift diese Thematik auf ein auch politisch brisantes Diskussionsfeld über: sie führt vor die Frage, ob wir unsere Gegenwart als 'Posthistoire' erfahren müssen, ob für Kulturen außerhalb der europäisch-nordamerikanischen Sphären Identitätskonstitution im Prozeß einer 'Weltgeschichte' notwendig und förderlich sei. Anstelle von Antworten mit universalem Problemlösungsanspruch bietet der Band eine Pluralität der Perspektiven, unter denen der skizzierte Problembereich Gestalt gewinnt: Diskulturalität der gesellschaftlichen und politischen Situationen, auf die solche Fragen treffen (die hier vertretenen Autoren kommen aus Brasilien, Frankreich, Jugoslawien, Kanada, Österreich, den USA und Westdeutschland); Komplementarität der Disziplinen, die sich um erste Klärungen bemühen (neben den philologischen Fächern: Germanistik, Romanistik, Slawistik und Anglistik, auch die Soziologie, die Geisteswissenschaft, die Archäologie); schließlich Konfrontation von Theorie, deren jeweilige Applikationsfelder noch längst nicht abgesteckt sind (unter ihnen Systemtheorie, Diskursanalyse, Kulturtypologie).

Die in diesem Band diskutierten zentralen Themen sind: die Funktion von Periodisierung im Kontext des sozialen Wissens; die Innovationschancen, welche sich für die Geschichtswissenschaft aus ihrem Selbstreflexivwerden in einer 'Geschichte des historischen Bewußtseins' ergeben; die Besonderheit von Forschungs- und Darstellungsaufgaben der Literatur- und Sprachhistorie. Mit dem Versuch, die pragmatisch sinnvollen Grenzen historiographischer Epochenkonstitution auszumachen, greift diese Thematik auf ein auch politisch brisantes Diskussionsfeld über: sie führt vor die Frage, ob wir unsere Gegenwart als 'Posthistoire' erfahren müssen, ob für Kulturen außerhalb der europäisch-nordamerikanischen Sphären Identitätskonstitution im Prozeß einer 'Weltgeschichte' notwendig und förderlich sei. Anstelle von Antworten mit universalem Problemlösungsanspruch bietet der Band eine Pluralität der Perspektiven, unter denen der skizzierte Problembereich Gestalt gewinnt: Diskulturalität der gesellschaftlichen und politischen Situationen, auf die solche Fragen treffen (die hier vertretenen Autoren kommen aus Brasilien, Frankreich, Jugoslawien, Kanada, Österreich, den USA und Westdeutschland); Komplementarität der Disziplinen, die sich um erste Klärungen bemühen (neben den philologischen Fächern: Germanistik, Romanistik, Slawistik und Anglistik, auch die Soziologie, die Geisteswissenschaft, die Archäologie); schließlich Konfrontation von Theorie, deren jeweilige Applikationsfelder noch längst nicht abgesteckt sind (unter ihnen Systemtheorie, Diskursanalyse, Kulturtypologie).

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VerlagSuhrkamp
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr1984
Seitenangabe536 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH17.8 cm x B10.9 cm x D2.6 cm 437 g
CoverlagPOD-Titel, lieferbar in 2-3 Wochen (Imprint/Brand)
Auflage2. A.
Reihesuhrkamp taschenbuch wissenschaft
AutorGumbrecht, Hans Ulrich (Hrsg.) / Link-Heer, Ursula (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "suhrkamp taschenbuch wissenschaft (STW)"

Über den Autor Hans Ulrich (Hrsg.) Gumbrecht

Hans Ulrich Gumbrecht, geb. 1948, Romanist, Literaturwissenschaftler und Literaturhistoriker. René Scheu, geb. 1974, Publizist und Leiter des Feuilletons der Neuen Zürcher Zeitung .

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