Entstehung der Periglaziärsedimente des Mittelgebirgsgürtels und ihr Einfluss auf Bodeneigenschaften und Bodenbildung (eBook)

Artikelnummer: 978-3-640-13554-7
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Juli 2027
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Im Wörterbuch für Bodenkunde steht das Wort "periglaziär" im Allgemeinen für "im Eis-
bzw. Gletscherumland gebildet oder entstanden" (LESER 2001, S.611).
Der Begriff "periglaziär" hat zum Einen eine räumliche Bedeutung, zum Anderen auch eine
zeitliche, dafür verwendet man besser den Begriff "periglazial".
Bezugnehmend auf die zeitliche Bedeutung, so werden dadurch die Übergangszeiten
zwischen Eis- ("Glaziale") und Warmzeiten (Interglaziale) und umgekehrt bezeichnet. Auch
wird die Eiszeit selbst unter dem zeitlichen Aspekt eingeordnet, dann jedoch nur in den nicht
vergletscherten Regionen.
Bezieht man sich auf den räumlichen Begriff "periglaziär", so wird dadurch ein
nichtgletscherbedecktes Gebiet mit Permafrostboden bezeichnet, dieser taut nur im
Sommer bis in eine Tiefe von ¿ bis 1 Meter auf.
Die heutigen Regionen, die als periglaziäre Räume gelten, sind in der Tundra, in nicht
vergletscherten Gebieten der Antarktis und im Hochgebirge (periglaziäre Höhenstufen).
In der Literatur werden die Begriffe "Periglaziär" und "Periglazial" oft synonym verwendet.
Nimmt man es aber ganz genau, so ist dies falsch, denn wie schon erwähnt bezeichnet der
Begriff "periglaziär" den räumlichen Aspekt, während der Begriff "periglazial" den zeitlichen
Aspekt darstellt. Die Festgesteine lassen sich in drei große Übergruppen einteilen. Zu nennen sind Magmatite,
Metamorphite und Sedimentite.
Magmatite sind Erstarrungsgesteine, welche bei der Erstarrung flüssigen Magmas
entstanden sind innerhalb der Erdkruste. Diese treten in der Form von Plutoniten,
Vulkaniten und Subvulkaniten auf. Die Plutonite sind sogenannte Tiefengesteine, die im Inneren der Erde aus dem Magma langsam erstarrt sind, ein Beispiel dafür ist der Granit.
Nach dem Ausfließen an der Gesteinsoberfläche, als Ergussgestein sind Vulkanite durch
rasches Erstarren des Magmas an der Erdoberfläche entstanden. Der Basalt ist ein Beispiel
für ein Plutonitgestein. Die Subvulkanite, auch als Ganggesteine bezeichnet, haben sich in
den Gängen unterhalb der Erdoberfläche aus erstarrtem Magma gebildet.

Im Wörterbuch für Bodenkunde steht das Wort "periglaziär" im Allgemeinen für "im Eis-
bzw. Gletscherumland gebildet oder entstanden" (LESER 2001, S.611).
Der Begriff "periglaziär" hat zum Einen eine räumliche Bedeutung, zum Anderen auch eine
zeitliche, dafür verwendet man besser den Begriff "periglazial".
Bezugnehmend auf die zeitliche Bedeutung, so werden dadurch die Übergangszeiten
zwischen Eis- ("Glaziale") und Warmzeiten (Interglaziale) und umgekehrt bezeichnet. Auch
wird die Eiszeit selbst unter dem zeitlichen Aspekt eingeordnet, dann jedoch nur in den nicht
vergletscherten Regionen.
Bezieht man sich auf den räumlichen Begriff "periglaziär", so wird dadurch ein
nichtgletscherbedecktes Gebiet mit Permafrostboden bezeichnet, dieser taut nur im
Sommer bis in eine Tiefe von ¿ bis 1 Meter auf.
Die heutigen Regionen, die als periglaziäre Räume gelten, sind in der Tundra, in nicht
vergletscherten Gebieten der Antarktis und im Hochgebirge (periglaziäre Höhenstufen).
In der Literatur werden die Begriffe "Periglaziär" und "Periglazial" oft synonym verwendet.
Nimmt man es aber ganz genau, so ist dies falsch, denn wie schon erwähnt bezeichnet der
Begriff "periglaziär" den räumlichen Aspekt, während der Begriff "periglazial" den zeitlichen
Aspekt darstellt. Die Festgesteine lassen sich in drei große Übergruppen einteilen. Zu nennen sind Magmatite,
Metamorphite und Sedimentite.
Magmatite sind Erstarrungsgesteine, welche bei der Erstarrung flüssigen Magmas
entstanden sind innerhalb der Erdkruste. Diese treten in der Form von Plutoniten,
Vulkaniten und Subvulkaniten auf. Die Plutonite sind sogenannte Tiefengesteine, die im Inneren der Erde aus dem Magma langsam erstarrt sind, ein Beispiel dafür ist der Granit.
Nach dem Ausfließen an der Gesteinsoberfläche, als Ergussgestein sind Vulkanite durch
rasches Erstarren des Magmas an der Erdoberfläche entstanden. Der Basalt ist ein Beispiel
für ein Plutonitgestein. Die Subvulkanite, auch als Ganggesteine bezeichnet, haben sich in
den Gängen unterhalb der Erdoberfläche aus erstarrtem Magma gebildet.

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VerlagGRIN Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2008
Seitenangabe14 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
PlattformPDF
AutorSchmalenbach, Laura

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