Entscheidung für Europa - Decidere l'Europa (eBook)

Erfahrung, Zeitgeist und politische Herausforderungen am Beginn der europäischen Integration - Esperienza, mentalità e sfide politiche agli albori dell'integrazione europea
Artikelnummer: 978-3-11-023390-2
Einband: PDF
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CHF 257.95
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Das Buch analysiert die Entscheidung deutscher und italienischer Spitzenpolitiker, nach 1945 auf nationale Souveränitätsrechte zu verzichten, um die Integration Europas voranzutreiben, in Abhängigkeit vom erfahrungsgesättigten Epochenbewusstsein der Zeit. Im Zentrum stehen die Um-1880-Geborenen, jene Alterskohorten, die das gesamte "Katastrophenzeitalter" des 20. Jahrhunderts bewusst erlebten, maßgeblich durch die Faschismuserfahrung in beiden Ländern geprägt waren und nach 1945 den Prozess der europäischen Einigung vorantrieben. Vielfach mit dem Nationalstaat als scheinbar unterhintergehbaren Rahmen politischer Ordnung sozialisiert, waren sie es, die nach 1945 die europäische Integration einleiteten, die den Nationalstaat als Kategorie politischer Ordnung erodieren ließ. Der Band kombiniert biographie- und generationengeschichtliche Längsschnittanalysen mit mentalitätsgeschichtlichen Querschnitten, um das Handeln politischer Akteure aus historischem Bewusstsein in beiden Ländern zu rekonstruieren. Die aus den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts resultierenden individuellen und kollektiven Lernprozesse werden dabei ebenso sichtbar wie kultur- und erfahrungsgeschichtliche Konvergenzen und Divergenzen im deutsch-italienischen Verhältnis.

Das Buch analysiert die Entscheidung deutscher und italienischer Spitzenpolitiker, nach 1945 auf nationale Souveränitätsrechte zu verzichten, um die Integration Europas voranzutreiben, in Abhängigkeit vom erfahrungsgesättigten Epochenbewusstsein der Zeit. Im Zentrum stehen die Um-1880-Geborenen, jene Alterskohorten, die das gesamte "Katastrophenzeitalter" des 20. Jahrhunderts bewusst erlebten, maßgeblich durch die Faschismuserfahrung in beiden Ländern geprägt waren und nach 1945 den Prozess der europäischen Einigung vorantrieben. Vielfach mit dem Nationalstaat als scheinbar unterhintergehbaren Rahmen politischer Ordnung sozialisiert, waren sie es, die nach 1945 die europäische Integration einleiteten, die den Nationalstaat als Kategorie politischer Ordnung erodieren ließ. Der Band kombiniert biographie- und generationengeschichtliche Längsschnittanalysen mit mentalitätsgeschichtlichen Querschnitten, um das Handeln politischer Akteure aus historischem Bewusstsein in beiden Ländern zu rekonstruieren. Die aus den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts resultierenden individuellen und kollektiven Lernprozesse werden dabei ebenso sichtbar wie kultur- und erfahrungsgeschichtliche Konvergenzen und Divergenzen im deutsch-italienischen Verhältnis.

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VerlagDe Gruyter
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2010
Seitenangabe296 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Auflage10001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheReihe der Villa Vigoni
AutorDepkat, Volker (Hrsg.) / Graglia, Piero (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Reihe der Villa Vigoni"

Über den Autor Volker (Hrsg.) Depkat

Volker Depkat is Professor of American Studies at the University of Regensburg, Germany. His recent publications include American Exceptionalism (2021), A New American Confederation: How German Federalism Inspired the US-Constitution (2024; co-authored), and Representations and Uses of the American Revolution in Past and Present (2025; co-edited).Harriet Rudolph is Professor of Early Modern History at the University of Regensburg, Germany. Her publications include Material Culture in Modern Diplomacy from the 15th to the 20th Century (2016; co-edited) and "Istanbul as a Collection Site: Cross-Cultural Networks of Knowledge in the Alba Amicorum of Ernst Brinck and Wolfgang Leuthkauff" in WissensWelten - Worlds of Knowledge (2026).

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