Ekelbezogene Störungen (eBook)

Artikelnummer: 978-3-8444-3175-9
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 24.00
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Ekel gehört neben Ärger und Angst zu den negativen Basisemotionen und ist durch intensive unangenehme Gefühle und Körperempfindungen geprägt. Schon die einmalige Konfrontation mit einer stark ekelauslösenden Situation kann lebenslange Abneigung und Vermeidung auslösen. Ekel ist eine bisher im therapeutischen Kontext vernachlässigte und oft übersehene Emotion. Das Erleben von Ekel spielt insbesondere bei Essstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, spezifischen Phobien und Zwangsstörungen eine entscheidende Rolle. Wird die Emotion Ekel bei der Behandlung dieser Störungen nicht oder nur mangelhaft berücksichtigt, kann dies negative Auswirkungen auf den Therapieverlauf haben. Der Band nimmt die Emotion Ekel aus grundlagen- und anwendungsorientierter Perspektive in den Blick. Er vermittelt grundlegendes Wissen über die kognitiven, verhaltensbezogenen, physiologischen und neuronalen Erlebensqualitäten dieser Emotion sowie ihrer Funktionen für Erleben und Verhalten. Weiterhin werden diagnostische Instrumente und Strategien zur Erfassung von Ekel und assoziierten Kontaminationsgefühlen vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen werden für verschiedene psychische Störungen kognitiv-verhaltenstherapeutische Strategien bei starkem Ekelerleben beschrieben. So können unter anderem verhaltensnahe Techniken, beispielsweise Expositionsübungen zu Ekel, kognitive Techniken, wie z.B. kognitives Umstrukturieren, sowie imaginative Techniken, wie z.B. imaginatives Umschreiben, eingesetzt werden, um pathologisches Ekelerleben zu verändern. Abschließend wird die wissenschaftliche Evidenz für die vorgestellten emotionsspezifischen Behandlungsansätze zusammengefasst.

Ekel gehört neben Ärger und Angst zu den negativen Basisemotionen und ist durch intensive unangenehme Gefühle und Körperempfindungen geprägt. Schon die einmalige Konfrontation mit einer stark ekelauslösenden Situation kann lebenslange Abneigung und Vermeidung auslösen. Ekel ist eine bisher im therapeutischen Kontext vernachlässigte und oft übersehene Emotion. Das Erleben von Ekel spielt insbesondere bei Essstörungen, posttraumatischen Belastungsstörungen, spezifischen Phobien und Zwangsstörungen eine entscheidende Rolle. Wird die Emotion Ekel bei der Behandlung dieser Störungen nicht oder nur mangelhaft berücksichtigt, kann dies negative Auswirkungen auf den Therapieverlauf haben. Der Band nimmt die Emotion Ekel aus grundlagen- und anwendungsorientierter Perspektive in den Blick. Er vermittelt grundlegendes Wissen über die kognitiven, verhaltensbezogenen, physiologischen und neuronalen Erlebensqualitäten dieser Emotion sowie ihrer Funktionen für Erleben und Verhalten. Weiterhin werden diagnostische Instrumente und Strategien zur Erfassung von Ekel und assoziierten Kontaminationsgefühlen vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen werden für verschiedene psychische Störungen kognitiv-verhaltenstherapeutische Strategien bei starkem Ekelerleben beschrieben. So können unter anderem verhaltensnahe Techniken, beispielsweise Expositionsübungen zu Ekel, kognitive Techniken, wie z.B. kognitives Umstrukturieren, sowie imaginative Techniken, wie z.B. imaginatives Umschreiben, eingesetzt werden, um pathologisches Ekelerleben zu verändern. Abschließend wird die wissenschaftliche Evidenz für die vorgestellten emotionsspezifischen Behandlungsansätze zusammengefasst.

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VerlagHogrefe Verlag GmbH & Co. KG
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2025
Seitenangabe101 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse3'804 KB
Auflage25001 A. 1. Auflage 2025
PlattformEPUB
ReiheFortschritte der Psychotherapie
AutorFink-Lamotte, Jakob / Exner, Cornelia

Alle Bände der Reihe "Fortschritte der Psychotherapie"

Über den Autor Jakob Fink-Lamotte

Prof. Dr. Jakob Fink-Lamotte, Psychologischer Psychotherapeut (VT) und Juniorprofessor an der Universität Potsdam für Klinische Psychologie. Seine Forschungsschwerpunkte sind Ekel und Zwangsstörungen, Scham bei Sozialer Angststörung, Scham und Selbstekel bei psychosomatischen Erkrankungen und psychologische Methoden. Prof. Dr. Christian Stierle, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut und Supervisor für Verhaltenstherapie. Professor für Klinische Psychologie an der Fresenius Hochschule in Hamburg.

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