Einsatz der Prozesskostenrechnung in der Praxis (eBook)

Artikelnummer: 978-3-638-34231-5
Einband: PDF
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Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem Hintergrund rasanter technologischer Entwicklung, gestiegener Flexibilität in der Fertigung, explodierenden Gemeinkosten in der "verborgenen Fabrik" (Miller/Vollmann 1986, S. 84) sowie einer von starkem Unternehmenswettbewerb geprägten Situation ergaben sich bereits in den Achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Verschiebungen in der Kostenstruktur der Betriebe. Durch die zunehmende "Verlagerung von produktiven zu administrativen Tätigkeiten" (Horváth/Mayer 1989, S.214) verschob sich auch der Kostenschwerpunkt weg von der Produktion hin zu sog. "Indirekten Bereichen" wie z.B. F&E, Beschaffung und Logistik, Arbeitsvorbereitung, Fertigungsplanung und -steuerung sowie Verwaltung und Vertrieb etc. (vgl. Mayer 1990a, S.74). Bedingt durch steuernde, koordinierende sowie überwachende Tätigkeiten stieg der Anteil der Gemeinkosten an den Gesamtkosten sowohl absolut als auch relativ (vgl. Götze 2000, S. 223) und konnte von der durch die Automatisierung gewonnenen Flexibilität nicht kompensiert werden (vgl. Fröhling 1989, S. 67). Es galt, die Faktoren zu identifizieren, welche die Gemeinkosten so in die Höhe treiben (erste Versuche dessen in praxi gab es schon 1987 bei Schlafhorst, einem Maschinenbauunternehmen, vgl. Wäscher 1987, S. 297ff.). Die Unternehmen suchten somit nach neuen Rechenwerken, die dies vermochten, da mit den traditionellen Kostenrechnungsverfahren der tatsächliche Ressourcenverbrauch in den betreffenden Bereichen nicht mehr adäquat abgebildet werden konnte. Zum einen waren die bestehenden Systeme auf produktnahe Bereiche im Unternehmen ausgerichtet und zum anderen führte eine Verrechnung von Gemeinkosten in der Produktkalkulation mittels wertbezogener Zuschlagssätze zunehmend zu Ungenauigkeiten (vgl. Götze 2000, S. 223). Die Zuschlagskalkulation, deren Basis aufgrund des Rückgangs der Einzelkosten immer kleiner wurde, war nicht mehr in der Lage, den gestiegenen Planungs-, Steuerungs-, Koordinations- und Überwachungsaufwand in den indirekten Bereichen verursachungsgerecht auf die verschiedenen Kostenträger zu verrechnen. Unter diesem Druck entwickelten sich verschiedene Ansätze, die dieses Manko zu beseitigen versuchten, von denen im Zweiten Kapitel die Prozeßkostenrechnung einführend dargestellt und anschließend einer Beurteilung unterzogen wird. Der Hauptteil dieser Arbeit wird sich im Dritten Kapitel mit der Anwendung der Prozeßkostenrechnung in der Praxis beschäftigen.

Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich BWL - Controlling, Note: 1,3, Technische Universität Chemnitz, Sprache: Deutsch, Abstract: Vor dem Hintergrund rasanter technologischer Entwicklung, gestiegener Flexibilität in der Fertigung, explodierenden Gemeinkosten in der "verborgenen Fabrik" (Miller/Vollmann 1986, S. 84) sowie einer von starkem Unternehmenswettbewerb geprägten Situation ergaben sich bereits in den Achtziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts Verschiebungen in der Kostenstruktur der Betriebe. Durch die zunehmende "Verlagerung von produktiven zu administrativen Tätigkeiten" (Horváth/Mayer 1989, S.214) verschob sich auch der Kostenschwerpunkt weg von der Produktion hin zu sog. "Indirekten Bereichen" wie z.B. F&E, Beschaffung und Logistik, Arbeitsvorbereitung, Fertigungsplanung und -steuerung sowie Verwaltung und Vertrieb etc. (vgl. Mayer 1990a, S.74). Bedingt durch steuernde, koordinierende sowie überwachende Tätigkeiten stieg der Anteil der Gemeinkosten an den Gesamtkosten sowohl absolut als auch relativ (vgl. Götze 2000, S. 223) und konnte von der durch die Automatisierung gewonnenen Flexibilität nicht kompensiert werden (vgl. Fröhling 1989, S. 67). Es galt, die Faktoren zu identifizieren, welche die Gemeinkosten so in die Höhe treiben (erste Versuche dessen in praxi gab es schon 1987 bei Schlafhorst, einem Maschinenbauunternehmen, vgl. Wäscher 1987, S. 297ff.). Die Unternehmen suchten somit nach neuen Rechenwerken, die dies vermochten, da mit den traditionellen Kostenrechnungsverfahren der tatsächliche Ressourcenverbrauch in den betreffenden Bereichen nicht mehr adäquat abgebildet werden konnte. Zum einen waren die bestehenden Systeme auf produktnahe Bereiche im Unternehmen ausgerichtet und zum anderen führte eine Verrechnung von Gemeinkosten in der Produktkalkulation mittels wertbezogener Zuschlagssätze zunehmend zu Ungenauigkeiten (vgl. Götze 2000, S. 223). Die Zuschlagskalkulation, deren Basis aufgrund des Rückgangs der Einzelkosten immer kleiner wurde, war nicht mehr in der Lage, den gestiegenen Planungs-, Steuerungs-, Koordinations- und Überwachungsaufwand in den indirekten Bereichen verursachungsgerecht auf die verschiedenen Kostenträger zu verrechnen. Unter diesem Druck entwickelten sich verschiedene Ansätze, die dieses Manko zu beseitigen versuchten, von denen im Zweiten Kapitel die Prozeßkostenrechnung einführend dargestellt und anschließend einer Beurteilung unterzogen wird. Der Hauptteil dieser Arbeit wird sich im Dritten Kapitel mit der Anwendung der Prozeßkostenrechnung in der Praxis beschäftigen.

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VerlagGRIN Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2005
Seitenangabe26 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Auflage1. Auflage
PlattformPDF
AutorHesse, Alexander

Über den Autor Alexander Hesse

Wasser und Boote haben mich schon seit meiner Kindheit fasziniert. Richtig ausgelebt habe ich diese Faszination allerdings erst später. Mit 28 Jahren habe ich mit dem Segelsport angefangen. Zuerst habe ich die Sportbootführerscheine See und Binnen absolviert. Später kamen der Sportküstenschifferschein und der Funkschein hinzu. Viele Praxistörns, Skipper- und Manövertrainings später habe ich von einem Bekannten das Angebot erhalten, als Co-Skipper an einer Atlantiküberquerung teilzunehmen. Spontan habe ich zugesagt. Erfahrungen mit Langfahrten hatte ich zu dem Zeitpunkt noch keine. Die Überfahrt ist trotz monatelanger und intensiver Vorbereitung für uns alle anders abgelaufen als geplant und am Ende wurden wir sogar zum Seenotfall. Trotz dieser Erfahrung bin ich dem Segelsport treu geblieben. Ich habe den Sportseeschifferschein (SSS) abgelegt, mit dem es mir fortan möglich war, als Skipper mit Gästen eigene Segeltörns zu unternehmen. Eine Frage hat mich dabei nie losgelassen: Welche Fehler haben wir damals bei unserer Atlantiküberquerung gemacht und wie hätte die Reise besser ablaufen können? Wenn ich mit meinem heutigen Wissen und meiner Erfahrung auf unsere damalige Atlantiküberquerung zurückschaue, sehe ich viele Entscheidungen, die ich heute anders treffen würde. Dieses Wissen will ich mit diesem Buch weitergeben.

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