Ein Jahr hat keine Zeit

Gedichte
Artikelnummer: 978-3-462-00224-9
Einband: Fester Einband
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Ein Jahr hat keine Zeit - Heinrich Bölls lyrisches Werk entdecken heißt, einen der bedeutendsten deutschen Schriftsteller in seiner Stimmfindung zu erleben.

Wenn man an Heinrich Böll denkt, denkt man an Prosa. Doch zeitlebens hat der Literaturnobelpreisträger auch Lyrik geschrieben, von den jungen Jahren an bis ins hohe Alter. Die Gedichte sind kein Nebenprodukt seines Schaffens, sondern wichtiger Bestandteil seines Gesamtwerks.

Diese bibliophile Ausgabe macht Bölls lyrisches Werk zum ersten Mal in einer sorgsam edierten Auswahl verfügbar. Angefangen bei den ersten Gehversuchen, in denen sein früher Lektürekanon mitschwingt, über freie Klangexperimente wie das Gedicht 'Preußentum' (1938) bis zu den späteren Texten, aus denen ein Böll spricht, den man im Ohr zu haben meint: mit all seinem warmen und doch immer scharfzüngigen Humor, seiner gelassenen Menschenfreundlichkeit, seiner politischen Wachsamkeit.

Die Veröffentlichung dieser umfassenden Auswahl mit teils unveröffentlichtem Material ist eine Premiere - und ein Geschenk für alle, die einen der großen Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur neu oder von einer anderen Seite kennenlernen möchten.

Ein Jahr hat keine Zeit - Heinrich Bölls lyrisches Werk entdecken heißt, einen der bedeutendsten deutschen Schriftsteller in seiner Stimmfindung zu erleben.

Wenn man an Heinrich Böll denkt, denkt man an Prosa. Doch zeitlebens hat der Literaturnobelpreisträger auch Lyrik geschrieben, von den jungen Jahren an bis ins hohe Alter. Die Gedichte sind kein Nebenprodukt seines Schaffens, sondern wichtiger Bestandteil seines Gesamtwerks.

Diese bibliophile Ausgabe macht Bölls lyrisches Werk zum ersten Mal in einer sorgsam edierten Auswahl verfügbar. Angefangen bei den ersten Gehversuchen, in denen sein früher Lektürekanon mitschwingt, über freie Klangexperimente wie das Gedicht 'Preußentum' (1938) bis zu den späteren Texten, aus denen ein Böll spricht, den man im Ohr zu haben meint: mit all seinem warmen und doch immer scharfzüngigen Humor, seiner gelassenen Menschenfreundlichkeit, seiner politischen Wachsamkeit.

Die Veröffentlichung dieser umfassenden Auswahl mit teils unveröffentlichtem Material ist eine Premiere - und ein Geschenk für alle, die einen der großen Autoren der deutschen Nachkriegsliteratur neu oder von einer anderen Seite kennenlernen möchten.

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VerlagKiepenheuer & Witsch
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2021
Seitenangabe192 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen7 Gedicht-Faksimiles, schwarz-weiss Illustrationen
MasseH20.5 cm x B12.5 cm x D2.4 cm 329 g
Auflage2. Auflage, Ungekürzte Ausgabe
AutorBöll, Heinrich / Böll, René (Hrsg.) / Schubert, Jochen (Hrsg.) / Ewenz, Gabriele (Hrsg.)

Über den Autor Heinrich Böll

Heinrich Böll, geboren am 21. Dezember 1917 in Köln, nahm nach dem Abitur eine Lehre im Buchhandel auf, die er bald abbrach. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen.1945 kehrte er aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire 'Die schwarzen Schafe' mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig und veröffentlichte Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele sowie Theaterstücke. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u. a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger).Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen die Grauen des Krieges und seine Folgen, polemisierte gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den sechziger und siebziger Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare Nachrüstung. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock. Der 1974 aus der UdSSR ausgewiesene Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift 'L'76. Demokratie und Sozialismus' heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971 bis 1974).Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Georg-Büchner-Preis (1967), den Nobelpreis für Literatur (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).Heinrich Böll starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich/Eifel. Sein gesamtes Werk liegt im Taschenbuch bei dtv vor.

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