Dimensionen von bilde - Ansätze zu einem ikonischen Erzählen im späthöfischen Roman (eBook)

Artikelnummer: 978-3-11-103184-2
Einband: PDF
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Die Studie widmet sich der Poetik des späthöfischen Romans vor dem Hintergrund aktueller Intermedialitätsforschung, indem sie der Frage nach Status und Potenzial von Bild und Bildlichkeit im Erzählen nachgeht. Indem theoretisch sowie anhand historischer Objekte verschiedene Dimensionen von Bild unterschieden werden, die an je andere anthropologische Erfahrungen in der Wahrnehmung anschließen, wird die Möglichkeit eröffnet, vormoderne Bilder in ihrer Eigenlogik sowie als Ressourcen für die Literatur zu fassen. Ein Erzählen, das auf die Logik eines Bildes rekurriert, dessen Sinn und Wirkung zur Entfaltung bringt und hierüber Bedeutung und Handlung generiert, kann als ein ikonisches Erzählen bestimmt werden. Auf Grundlage eingehender Lektüren - insbesondere von Romanen Konrad Flecks, des Strickers sowie Konrads von Würzburg - wird mit dem ikonischen Erzählen erstmals ein poetisches Verfahren zur Ausbildung der narrativen Großform des Romans im späten Mittelalter nachgewiesen. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag nicht nur zu einer historischen Erzählforschung, sondern ebenso zur Erforschung der visuellen Kultur des Mittelalters im Rahmen einer transdisziplinären Bildwissenschaft.

Die Studie widmet sich der Poetik des späthöfischen Romans vor dem Hintergrund aktueller Intermedialitätsforschung, indem sie der Frage nach Status und Potenzial von Bild und Bildlichkeit im Erzählen nachgeht. Indem theoretisch sowie anhand historischer Objekte verschiedene Dimensionen von Bild unterschieden werden, die an je andere anthropologische Erfahrungen in der Wahrnehmung anschließen, wird die Möglichkeit eröffnet, vormoderne Bilder in ihrer Eigenlogik sowie als Ressourcen für die Literatur zu fassen. Ein Erzählen, das auf die Logik eines Bildes rekurriert, dessen Sinn und Wirkung zur Entfaltung bringt und hierüber Bedeutung und Handlung generiert, kann als ein ikonisches Erzählen bestimmt werden. Auf Grundlage eingehender Lektüren - insbesondere von Romanen Konrad Flecks, des Strickers sowie Konrads von Würzburg - wird mit dem ikonischen Erzählen erstmals ein poetisches Verfahren zur Ausbildung der narrativen Großform des Romans im späten Mittelalter nachgewiesen. Die Arbeit leistet damit einen Beitrag nicht nur zu einer historischen Erzählforschung, sondern ebenso zur Erforschung der visuellen Kultur des Mittelalters im Rahmen einer transdisziplinären Bildwissenschaft.

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VerlagDe Gruyter
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2023
Seitenangabe456 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen3 b/w and 33 col. ill.
Auflage23001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheLiteratur - Theorie - Geschichte
AutorHoffmann, Ulrich

Alle Bände der Reihe "Literatur - Theorie - Geschichte"

Über den Autor Ulrich Hoffmann

Ulrich Hoffmann ist erfolgreicher Autor, Übersetzer und Journalist. Er lebt mit seiner Familie in Hamburg und den USA.

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