Diktaturen (eBook)

Perspektiven der zeithistorischen Forschung
Artikelnummer: 978-3-11-056565-2
Einband: Adobe Digital Editions
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Diktaturen sind ein zentraler Gegenstand zeithistorischer Forschung, der seit einigen Jahren nochmals an Relevanz und Aktualität gewinnt. Aber von welchem Stand kann die Diktaturforschung heute ausgehen? Welche neuen Wege sollte sie einschlagen? Was unterscheidet eine Diktatur von anderen politischen Systemen, wo lassen sich Gemeinsamkeiten und Übergänge erkennen? Der Band gibt pointiert und diskursiv Antworten auf diese Fragen. Nach zwei einführenden Aufsätzen beschäftigen sich jeweils ein Impulsbeitrag und ein Kommentar mit den Schwerpunkten Gesellschaft, Wirtschaft, Institutionen, Kultur, Gender, Vergleich/Verflechtung und Gewalt.

Diktaturen sind ein zentraler Gegenstand zeithistorischer Forschung, der seit einigen Jahren nochmals an Relevanz und Aktualität gewinnt. Aber von welchem Stand kann die Diktaturforschung heute ausgehen? Welche neuen Wege sollte sie einschlagen? Was unterscheidet eine Diktatur von anderen politischen Systemen, wo lassen sich Gemeinsamkeiten und Übergänge erkennen? Der Band gibt pointiert und diskursiv Antworten auf diese Fragen. Nach zwei einführenden Aufsätzen beschäftigen sich jeweils ein Impulsbeitrag und ein Kommentar mit den Schwerpunkten Gesellschaft, Wirtschaft, Institutionen, Kultur, Gender, Vergleich/Verflechtung und Gewalt.

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VerlagDe Gruyter
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2019
Seitenangabe177 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Auflage19001 A. 1. Auflage
PlattformEPUB
ReiheZeitgeschichte im Gespräch
AutorHürter, Johannes (Hrsg.) / Wentker, Hermann (Hrsg.)

Alle Bände der Reihe "Zeitgeschichte im Gespräch"

Über den Autor Johannes (Hrsg.) Hürter

Johannes Hürter ist Leiter der Forschungsabteilung München des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin und apl. Professor für Neueste Geschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz.Reiner Oelwein ist Diplom-Volkswirt und promovierter Kunsthistoriker. Vor seinem Zweitstudium der Geschichte und Kunstgeschichte an der Ludwig-Maximilians-Universität München arbeitete er in leitenden Positionen der Luftfahrtindustrie.Das private Leben im "Dritten Reich": Eine nationalsozialistische Familie 1938 bis 1945.Egon Oelwein begann sein Tagebuch als Führer im Reichsarbeitsdienst am 30. Januar 1938, dem Jahrestag von Hitlers "Machtergreifung". Die Einträge spiegeln ein Leben, das sich zunehmend an NS-Vorstellungen orientierte, und eine Karriere, die ihn von Baden über das Sudetenland nach Oberschlesien und zeitweise an die Ostfront führte. Egon und seine Frau Marta dokumentierten zudem seit Juli 1938 die Entwicklung und Erziehung ihrer drei Kinder Folkhard, Reiner und Hiltrud in einem Familienbuch.Die Korrespondenz zwischen den Eheleuten sowie Briefe Marta Oelweins an ihre Mutter und an ein befreundetes Ehepaar ergänzen die Einblicke in dieses private Leben im "Dritten Reich". Die Edition präsentiert seltene private Dokumente und fügt sich zu einer facettenreichen Geschichte einer Familie zusammen, die sich voll und ganz in die nationalsozialistische "Volksgemeinschaft" einfügte. Am Ende standen 1945 für Marta Oelwein und ihre Kinder die Flucht und für Egon Oelwein, als Freiwilliger der Waffen-SS, der Tod.

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