Die Villa in Berlin

Eine jüdische Familiengeschichte 1924-1934
Artikelnummer: 978-3-8353-5315-2
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Versand innert 2-3 Arbeitstagen
CHF 40.90
decrease increase

Berlin in den »Goldenen Zwanzigern«: eine Familiensaga im Spiegel der jüdischen Kultur.

Wo einst die herrschaftliche Berliner Villa einer jüdischen Familie stand, in der Freiherr-vom-Stein-Str. 13 in Berlin-Schöneberg, klafft heute eine Baulücke. Auch im Familiengedächtnis hat es nach 1934 einen tiefen Einschnitt gegeben, als die Grüngards sich mit der Auswanderung nach Palästina den langgehegten zionistischen Traum erfüllten. Die Enkelgeneration kannte die Villa, in der die Großmutter zu glanzvollen Salongesellschaften einlud, nur noch vom Hörensagen. Erst durch intensive Nachforschungen geriet der blinde Fleck allmählich ins Blickfeld. Ans Licht kam die faszinierende Geschichte einer Familie, deren Villa in den späten Zwanzigern ein gesellschaftlicher Treffpunkt ostjüdischer und zionistischer Kreise gewesen war, ein Ort, an dem jüdische Dichter, Maler, Schauspieler, Philosophen und Politiker zusammenkamen. Sie alle schätzten das soziale und kulturelle Engagement der eigenwilligen Hausherrin Braina Grüngard. Anat Feinberg erzählt nicht nur Brainas Geschichte, sondern spürt auch den - nicht immer einfachen - Erfahrungen der Familie im Berlin der Weimarer Jahre nach.

Berlin in den »Goldenen Zwanzigern«: eine Familiensaga im Spiegel der jüdischen Kultur.

Wo einst die herrschaftliche Berliner Villa einer jüdischen Familie stand, in der Freiherr-vom-Stein-Str. 13 in Berlin-Schöneberg, klafft heute eine Baulücke. Auch im Familiengedächtnis hat es nach 1934 einen tiefen Einschnitt gegeben, als die Grüngards sich mit der Auswanderung nach Palästina den langgehegten zionistischen Traum erfüllten. Die Enkelgeneration kannte die Villa, in der die Großmutter zu glanzvollen Salongesellschaften einlud, nur noch vom Hörensagen. Erst durch intensive Nachforschungen geriet der blinde Fleck allmählich ins Blickfeld. Ans Licht kam die faszinierende Geschichte einer Familie, deren Villa in den späten Zwanzigern ein gesellschaftlicher Treffpunkt ostjüdischer und zionistischer Kreise gewesen war, ein Ort, an dem jüdische Dichter, Maler, Schauspieler, Philosophen und Politiker zusammenkamen. Sie alle schätzten das soziale und kulturelle Engagement der eigenwilligen Hausherrin Braina Grüngard. Anat Feinberg erzählt nicht nur Brainas Geschichte, sondern spürt auch den - nicht immer einfachen - Erfahrungen der Familie im Berlin der Weimarer Jahre nach.

Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagWallstein
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2022
Seitenangabe232 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH21.0 cm x B12.5 cm x D2.0 cm 371 g
Auflage3. A.
AutorFeinberg, Anat

Über den Autor Anat Feinberg

Anat Feinberg studierte Anglistik und Philosophie an der Universität Tel Aviv. 1978 wurde sie an der London University mit einer Dissertation über das Theater zur Zeit Shakespeares promoviert. Danach war sie Dozentin für Literatur- und Theaterwissenschaft an der Ben-Gurion-Universität und an der Universität Tel Aviv. Drei Jahrzehnte lehrte sie als Professorin für Hebräische und Jüdische Literatur an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Zahlreiche Buchveröffentlichungen zur Geschichte der modernen Hebräischen Literatur sowie zur Theater- und Exilgeschichte. Robert Jütte studierte Geschichte, Germanistik und Politikwissenschaft in Marburg, London und Münster. 1983-1989 Dozent und später Professor für Neuere Geschichte an der Universität Haifa, Israel. 1990-2020 Leiter des Instituts für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung, seit 1991 Honorarprofessor an der Universität Stuttgart. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Sozialgeschichte, Medizingeschichte, Alltags- und Kulturgeschichte sowie jüdische Geschichte und Exilforschung.

Weitere Titel von Anat Feinberg

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten