Die Public Diplomacy der deutschen Auslandsvertretungen weltweit (eBook)

Theorie und Praxis der deutschen Auslandsöffentlichkeitsarbeit
Artikelnummer: 978-3-531-92263-8
Einband: PDF
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1 Einleitung Nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 erlebte ein außenpolitisches Instrument eine Renaissance, das zuvor für einige Dekaden nahezu in der - deutungslosigkeit verschwunden war: Public Diplomacy. Gegenwärtig ist der Terminus wieder in aller Munde, da mit einer gestiegenen praktischen Re- vanz auch das Interesse der politikwissenschaftlichen Forschung an dem - genstand zunahm. Denn der 11. September machte deutlich, dass selbst die weltweit einzig verbliebene Supermacht zumal auf eigenem Territorium verwundbar ist und militärische Macht, als wichtigstem Bestandteil der Hard Power von Staaten, alleine nicht länger als ein Garant zur Gewährleistung sta- licher Sicherheit gelten kann (Nye 2004: 3). Vor diesem Hintergrund rückte das außenpolitische Instrument der Public Diplomacy verstärkt in den Fokus von politischer Praxis und Wissenschaft. Es beschreibt den Versuch von Staaten, mittels strategisch ausgerichteten Kom- nikationsmaßnahmen, Zustimmung und Verständnis für das eigene Land, bzw. die eigene Politik in der Bevölkerung eines Zielstaates zu generieren und in 1 2 der Regel das eigene Außenbild zu verbessern. Besonders in den USA, die nach den Terroranschlägen des Jahres 2001 den so genannten Kampf um die Herzen und Köpfe ausriefen, wurde die Debatte um eine den neuen Herausf- derungen und Bedrohungen adäquate Ausgestaltung von Public Diplomacy laut (Gregory 2005; Edelstein/Krebs 2005: 89; Johnson/Dale/Cronin 2005; Bigler 2005; Epstein/Mages 2005; Rosenberg 2005; Hoffman 2002: 83). Aber auch die Bundesregierung erkannte den gewachsenen Stellenwert von Public Diplomacy sowie die Notwendigkeit, diese als fundamentalen Bestandteil der eigenen - ßenpolitik zu etablieren (Auswärtiges Amt 2005: 193; Grolig/Schlageter 2007: 565f).
1 Einleitung Nach den Terroranschlägen des 11. September 2001 erlebte ein außenpolitisches Instrument eine Renaissance, das zuvor für einige Dekaden nahezu in der - deutungslosigkeit verschwunden war: Public Diplomacy. Gegenwärtig ist der Terminus wieder in aller Munde, da mit einer gestiegenen praktischen Re- vanz auch das Interesse der politikwissenschaftlichen Forschung an dem - genstand zunahm. Denn der 11. September machte deutlich, dass selbst die weltweit einzig verbliebene Supermacht zumal auf eigenem Territorium verwundbar ist und militärische Macht, als wichtigstem Bestandteil der Hard Power von Staaten, alleine nicht länger als ein Garant zur Gewährleistung sta- licher Sicherheit gelten kann (Nye 2004: 3). Vor diesem Hintergrund rückte das außenpolitische Instrument der Public Diplomacy verstärkt in den Fokus von politischer Praxis und Wissenschaft. Es beschreibt den Versuch von Staaten, mittels strategisch ausgerichteten Kom- nikationsmaßnahmen, Zustimmung und Verständnis für das eigene Land, bzw. die eigene Politik in der Bevölkerung eines Zielstaates zu generieren und in 1 2 der Regel das eigene Außenbild zu verbessern. Besonders in den USA, die nach den Terroranschlägen des Jahres 2001 den so genannten Kampf um die Herzen und Köpfe ausriefen, wurde die Debatte um eine den neuen Herausf- derungen und Bedrohungen adäquate Ausgestaltung von Public Diplomacy laut (Gregory 2005; Edelstein/Krebs 2005: 89; Johnson/Dale/Cronin 2005; Bigler 2005; Epstein/Mages 2005; Rosenberg 2005; Hoffman 2002: 83). Aber auch die Bundesregierung erkannte den gewachsenen Stellenwert von Public Diplomacy sowie die Notwendigkeit, diese als fundamentalen Bestandteil der eigenen - ßenpolitik zu etablieren (Auswärtiges Amt 2005: 193; Grolig/Schlageter 2007: 565f).
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VerlagVS Verlag für Sozialwissenschaften
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2010
Seitenangabe224 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungen224 S. 118 Abbildungen
Masse5'812 KB
PlattformPDF
ReiheHumanities, Social Science
AutorOstrowski, Daniel

Alle Bände der Reihe "Humanities, Social Science (German Language)"

Über den Autor Daniel Ostrowski

Dr. Daniel Ostrowski ist Public Affairs Manager bei der Deutsche Bank AG und promovierte an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln im Bereich Internationale Beziehungen.

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