Die neue Marktinfrastruktur im OTC Derivatehandel (eBook)

Eine Untersuchung im Lichte der institutionellen Wechselwirkung von Recht und Finanzwesen mit Bezügen zum deutschen, englischen und U.S.-amerikanischen Recht
Artikelnummer: 978-3-7489-0357-4
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 70.00
decrease increase

Als Reaktion auf die globale Finanzkrise einigten sich die G20 im Jahr 2009 auf die Einführung einer Verpflichtung zum zentralen Gegenpartei(CCP)-Clearing im außerbörslichen (OTC) Derivatehandel bis Ende 2012. Der Autor untersucht diese neue Marktinfrastruktur auf ihre Krisenfestigkeit. Im Zuge dessen legt er den Fokus auf die Beziehung von Recht und Finanz(in)stabilität und macht sich hierzu zentrale Erkenntnisse aus der Aufarbeitung der Krise in der Wissenschaft zu eigen. Dabei zeigt sich, dass besonders in Krisenzeiten die starre Durchsetzung von (Finanz-)Kontrakten destabilisierende Wirkung entfalten kann. Infolgedessen muss die Bindungswirkung von Mechanismen wie Margin Calls - entgegen ihrer Konzeption - gegebenenfalls entspannt werden. Verschärfend tritt hinzu, dass CCPs die Risiken des OTC Derivatehandels bündeln und sich dadurch selbst als systemrelevante Knotenpunkte erweisen. Darüber hinaus identifiziert der Autor widerstreitende Interessen innerhalb des Clearingsystems zu Lasten von Finanzstabilität. Im Ergebnis kommt er zur Einbindung des CCP-Systems in eine Public-Private-Partnership.

Als Reaktion auf die globale Finanzkrise einigten sich die G20 im Jahr 2009 auf die Einführung einer Verpflichtung zum zentralen Gegenpartei(CCP)-Clearing im außerbörslichen (OTC) Derivatehandel bis Ende 2012. Der Autor untersucht diese neue Marktinfrastruktur auf ihre Krisenfestigkeit. Im Zuge dessen legt er den Fokus auf die Beziehung von Recht und Finanz(in)stabilität und macht sich hierzu zentrale Erkenntnisse aus der Aufarbeitung der Krise in der Wissenschaft zu eigen. Dabei zeigt sich, dass besonders in Krisenzeiten die starre Durchsetzung von (Finanz-)Kontrakten destabilisierende Wirkung entfalten kann. Infolgedessen muss die Bindungswirkung von Mechanismen wie Margin Calls - entgegen ihrer Konzeption - gegebenenfalls entspannt werden. Verschärfend tritt hinzu, dass CCPs die Risiken des OTC Derivatehandels bündeln und sich dadurch selbst als systemrelevante Knotenpunkte erweisen. Darüber hinaus identifiziert der Autor widerstreitende Interessen innerhalb des Clearingsystems zu Lasten von Finanzstabilität. Im Ergebnis kommt er zur Einbindung des CCP-Systems in eine Public-Private-Partnership.

Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagNomos Verlag
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2019
Seitenangabe276 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse2'234 KB
Auflage19001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReiheRecht der Unternehmen und Finanzen - Law and Finance
AutorWeber, Max

Alle Bände der Reihe "Recht der Unternehmen und Finanzen - Law and Finance"

Über den Autor Max Weber

Max Weber (1864-1920), Professor für Nationalökonomie in Freiburg i. Br. und Heidelberg, gehört zu den Begründern der modernen Soziologie. Seine Analysen zu Herrschaft, Bürokratie und Rationalisierung sind bis heute grundlegend.

Weitere Titel von Max Weber

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten