Die Moderne als Erlebnis

Eine Geschichte der Konsum- und Arbeitsgesellschaft, 1840-1940
Artikelnummer: 978-3-8353-3646-9
Einband: Fester Einband
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CHF 48.90
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Arbeiten und Tanzen: Wie die Bevölkerung um die Jahrhundertwende Berufsleben und Freizeit neu arrangierte.

In den Jahrzehnten um 1900 erfuhr der Alltag großer Bevölkerungsteile tiefgreifende Veränderungen. Sie betrafen die Arbeit genauso wie den Konsum. Anhand von rund einhundert Tagebüchern aus dem deutschsprachigen Raum untersucht Peter-Paul Bänziger, wie die Menschen ihren Alltag wahrnahmen. In ihren Augen sollte das Leben vor allem Spaß machen und Abwechslung bringen - in der Freizeit genauso wie am Arbeitsplatz. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen wollte man eine gute Zeit verbringen.
Nur noch eine untergeordnete Rolle spielte hingegen der bürgerliche Wert einer allgemeinen Arbeitsamkeit, von dem so viele Tagebücher des frühen 19. Jahrhunderts geprägt waren. In der Freizeit stand die Intensität des Moments im Zentrum. Man suchte angenehme Unterhaltungen, keine wertvollen Kunstgenüsse. Bänziger folgt der Geschichte dieser modernen Erlebnisorientierung. Er gewährt Einblicke in das Denken, Handeln und Fühlen von Menschen aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen und bringt so die »kleinen« historischen Akteurinnen und Akteure ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Arbeiten und Tanzen: Wie die Bevölkerung um die Jahrhundertwende Berufsleben und Freizeit neu arrangierte.

In den Jahrzehnten um 1900 erfuhr der Alltag großer Bevölkerungsteile tiefgreifende Veränderungen. Sie betrafen die Arbeit genauso wie den Konsum. Anhand von rund einhundert Tagebüchern aus dem deutschsprachigen Raum untersucht Peter-Paul Bänziger, wie die Menschen ihren Alltag wahrnahmen. In ihren Augen sollte das Leben vor allem Spaß machen und Abwechslung bringen - in der Freizeit genauso wie am Arbeitsplatz. Zusammen mit Kolleginnen und Kollegen wollte man eine gute Zeit verbringen.
Nur noch eine untergeordnete Rolle spielte hingegen der bürgerliche Wert einer allgemeinen Arbeitsamkeit, von dem so viele Tagebücher des frühen 19. Jahrhunderts geprägt waren. In der Freizeit stand die Intensität des Moments im Zentrum. Man suchte angenehme Unterhaltungen, keine wertvollen Kunstgenüsse. Bänziger folgt der Geschichte dieser modernen Erlebnisorientierung. Er gewährt Einblicke in das Denken, Handeln und Fühlen von Menschen aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen und bringt so die »kleinen« historischen Akteurinnen und Akteure ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

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VerlagWallstein
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2020
Seitenangabe456 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
MasseH22.2 cm x B14.0 cm x D3.5 cm 750 g
Auflage1. A.
AutorBänziger, Peter Paul

Über den Autor Peter Paul Bänziger

Peter-Paul Bänziger, geb. 1977, ist Privatdozent für Neuere Allgemeine Geschichte am Departement Geschichte der Universität Basel. Veröffentlichungen u.a.: Aids und HIV in der Türkei. Geschichten und Perspektiven einer emanzipatorischen Gesundheitspolitik (Mithg., 2019); Sexuelle Revolution? Zur Geschichte der Sexualität im deutschsprachigen Raum seit den 1960er Jahren (Mithg., 2015).

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