Die Macht aus dem Schatten

Alessandra Strozzi und Lucrezia Medici Zwei Frauen im Florenz der Renaissance
Artikelnummer: 978-3-8031-2895-9
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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CHF 20.50
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Wie sah ein Frauenleben in der Renaissance aus? Wie stark war der Handlungs- und Lebensraum von Frauen beschränkt? Wie rigid oder flexibel konnten die sozialen Rollen sein? Gab es erste Schritte zur Emanzipation? Friederike Hausmann wertet die Briefe zweier Frauen akribisch aus. Alessandra Macinghi (1406-1472) wurde als Sechzehnjährige in die reiche Familie Strozzi verheiratet, die in den Unruhen der Jahre 1433/34 alles verlor. Die umfangreiche Korrespondenz mit ihren in der Verbannung lebenden Söhnen dreht sich einzig um das Thema, deren Rückkehr zu ermöglichen und "das Haus" wiederherzustellen - was sie schließlich nach 30 Jahren erreichte. Lucrezia Tornabuoni (1425-1482) wurde wiederum mit dem gichtkranken Piero Medici vermählt. Sie schenkte der Familie neue Hoffnung, indem sie einigermaßen gesunde Söhne gebar und das geistige Klima prägte. Selbst anerkannte Dichterin, legte sie den Grundstein zur Kulturpolitik ihres Sohnes Lorenzo des Prächtigen. Beide Frauen waren weder den Männern gleichgestellt noch wollten sie dies sein. Dennoch fiel beiden durch die Umstände zu, auf eigene Faust zu handeln.

Wie sah ein Frauenleben in der Renaissance aus? Wie stark war der Handlungs- und Lebensraum von Frauen beschränkt? Wie rigid oder flexibel konnten die sozialen Rollen sein? Gab es erste Schritte zur Emanzipation? Friederike Hausmann wertet die Briefe zweier Frauen akribisch aus. Alessandra Macinghi (1406-1472) wurde als Sechzehnjährige in die reiche Familie Strozzi verheiratet, die in den Unruhen der Jahre 1433/34 alles verlor. Die umfangreiche Korrespondenz mit ihren in der Verbannung lebenden Söhnen dreht sich einzig um das Thema, deren Rückkehr zu ermöglichen und "das Haus" wiederherzustellen - was sie schließlich nach 30 Jahren erreichte. Lucrezia Tornabuoni (1425-1482) wurde wiederum mit dem gichtkranken Piero Medici vermählt. Sie schenkte der Familie neue Hoffnung, indem sie einigermaßen gesunde Söhne gebar und das geistige Klima prägte. Selbst anerkannte Dichterin, legte sie den Grundstein zur Kulturpolitik ihres Sohnes Lorenzo des Prächtigen. Beide Frauen waren weder den Männern gleichgestellt noch wollten sie dies sein. Dennoch fiel beiden durch die Umstände zu, auf eigene Faust zu handeln.

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VerlagWagenbach
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe160 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenENGLBR
MasseH19.0 cm x B12.0 cm x D1.2 cm 164 g
ReiheWagenbachs andere Taschenbücher
AutorHausmann, Friederike

Alle Bände der Reihe "Wagenbachs andere Taschenbücher (WAT)"

Über den Autor Friederike Hausmann

Friederike Hausmann beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Geschichte Italiens und lebt nach langjährigem Aufenthalt in Italien als Autorin und Übersetzerin in München.

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