Die Mühen des Aufstiegs: Von der Realschule zum Gymnasium (eBook)

Fallrekonstruktionen zur Formierung des Bildungsselbst
Artikelnummer: 978-3-8474-1363-9
Einband: PDF
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 7.50
decrease increase

Der Schulformwechsel "nach" oben ist im deutschen Schulsystem ein äußert seltenes Ereignis. Welche subjektiven Bedingungen, Begleiterscheinungen und Folgen werden hierbei wirksam? In diesem Band wird ein Schüler vorgestellt, dem der Aufstieg von der Realschule zum Gymnasium geglückt ist, um auf die subjektiven Bewältigungsstrategien hinzuweisen, die mit diesen unwahrscheinlichen Schulkarrieren verbunden sind. Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung sind für die schulpädagogische Lehrerausbildung von besonderer Relevanz. Sie machen nicht nur darauf aufmerksam, dass die subjektiven Dispositionen der SchülerInnen, die in den schulischen Handlungsraum eingehen, sehr unterschiedlich ausfallen können; sie machen auch deutlich, dass damit unterschiedliche subjektive Resonanzen auf das pädagogische Handeln der Lehrerinnen und Lehrer gegeben sind. Ein pädagogisches Selbstverständnis, das auf die Veränderung dieser Resonanzen der SchülerInnen abzielt und die Beharrungstendenzen dieser Dispositionen unterschätzt, läuft Gefahr, einem überdehnten Berufsbild zu folgen. Umgekehrt verspricht die Einsicht in die relative Stabilität der subjektiven Dispositionen für die LehrerInnen einen wichtigen Beitrag zum Verständnis ihrer Klientel.

Der Schulformwechsel "nach" oben ist im deutschen Schulsystem ein äußert seltenes Ereignis. Welche subjektiven Bedingungen, Begleiterscheinungen und Folgen werden hierbei wirksam? In diesem Band wird ein Schüler vorgestellt, dem der Aufstieg von der Realschule zum Gymnasium geglückt ist, um auf die subjektiven Bewältigungsstrategien hinzuweisen, die mit diesen unwahrscheinlichen Schulkarrieren verbunden sind. Die Ergebnisse der aktuellen Untersuchung sind für die schulpädagogische Lehrerausbildung von besonderer Relevanz. Sie machen nicht nur darauf aufmerksam, dass die subjektiven Dispositionen der SchülerInnen, die in den schulischen Handlungsraum eingehen, sehr unterschiedlich ausfallen können; sie machen auch deutlich, dass damit unterschiedliche subjektive Resonanzen auf das pädagogische Handeln der Lehrerinnen und Lehrer gegeben sind. Ein pädagogisches Selbstverständnis, das auf die Veränderung dieser Resonanzen der SchülerInnen abzielt und die Beharrungstendenzen dieser Dispositionen unterschätzt, läuft Gefahr, einem überdehnten Berufsbild zu folgen. Umgekehrt verspricht die Einsicht in die relative Stabilität der subjektiven Dispositionen für die LehrerInnen einen wichtigen Beitrag zum Verständnis ihrer Klientel.

Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagVerlag Barbara Budrich
EinbandPDF
Erscheinungsjahr2011
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse818 KB
Auflage11001 A. 1. Auflage
PlattformPDF
ReihePädagogische Fallanthologie
AutorSilkenbeumer, Mirja / Wernet, Andreas

Alle Bände der Reihe "Pädagogische Fallanthologie"

Über den Autor Mirja Silkenbeumer

Dr. phil. Mirja Silkenbeumer, Leibniz Universität Hannover, wissenschaftliche Mitarbeiterin Prof. Dr. phil. Andreas Wernet, Leibniz Universität Hannover, Professor für Schulpädagogik

Weitere Titel von Mirja Silkenbeumer

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten