Die Kunst der Dekolonialisierung

Vom Aufbruch der afrikanischen Moderne und ihrer planetaren Vision
Artikelnummer: 978-3-8031-5198-8
Einband: Kartonierter Einband (Kt)
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Der bedeutende Einfluss afrikanischer Masken und Statuen auf Strömungen wie den Kubismus, Surrealismus oder Expressionismus ist mittlerweile geläufig. Kaum bekannt ist jedoch, wie Picasso und Co. mit ihrer Rezeption der vermeintlich »primitiven Kunst« wiederum nach Afrika zurückwirkten. Ausgerechnet im Zuge der kulturellen Selbstverständigung und des künstlerischen Aufbruchs nach dem Ende des Kolonialismus sollten sie dort eine entscheidende Rolle spielen. In ihrer bahnbrechenden Schilderung der philosophischen und künstlerischen Avantgardebewegung Westafrikas rekonstruiert Judith Rottenburg die Herausbildung des heute wieder aktuellen »Négritude«-Konzepts in der Pariser Diaspora und seine praktische Weiterentwicklung im Senegal. Und sie zeigt, wie die Künstler bei dem Versuch, eine neue, spezifisch afrikanische Ausdrucksform zu finden, über die Grenzen des Kontinents hinausschritten und einen universalistischen Horizont eröffneten, in dem eine zukunftsweisende Perspektive des Verhältnisses von Mensch und Natur aufscheint. Eine Untersuchung, die nicht nur faszinierende Werke und große Künstler dem Schatten postkolonialer Ignoranz entreißt, sondern auch der gegenwärtigen Debatte um das afrikanische Kulturerbe und seiner Beziehung zu Europa neue Impulse gibt.

Der bedeutende Einfluss afrikanischer Masken und Statuen auf Strömungen wie den Kubismus, Surrealismus oder Expressionismus ist mittlerweile geläufig. Kaum bekannt ist jedoch, wie Picasso und Co. mit ihrer Rezeption der vermeintlich »primitiven Kunst« wiederum nach Afrika zurückwirkten. Ausgerechnet im Zuge der kulturellen Selbstverständigung und des künstlerischen Aufbruchs nach dem Ende des Kolonialismus sollten sie dort eine entscheidende Rolle spielen. In ihrer bahnbrechenden Schilderung der philosophischen und künstlerischen Avantgardebewegung Westafrikas rekonstruiert Judith Rottenburg die Herausbildung des heute wieder aktuellen »Négritude«-Konzepts in der Pariser Diaspora und seine praktische Weiterentwicklung im Senegal. Und sie zeigt, wie die Künstler bei dem Versuch, eine neue, spezifisch afrikanische Ausdrucksform zu finden, über die Grenzen des Kontinents hinausschritten und einen universalistischen Horizont eröffneten, in dem eine zukunftsweisende Perspektive des Verhältnisses von Mensch und Natur aufscheint. Eine Untersuchung, die nicht nur faszinierende Werke und große Künstler dem Schatten postkolonialer Ignoranz entreißt, sondern auch der gegenwärtigen Debatte um das afrikanische Kulturerbe und seiner Beziehung zu Europa neue Impulse gibt.

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VerlagWagenbach
EinbandKartonierter Einband (Kt)
Erscheinungsjahr2026
Seitenangabe240 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
AbbildungenENGLBR; 30 farbige und 5 s/w-Abbildungen
MasseH21.5 cm x B13.5 cm x D2.1 cm 348 g
ReiheKleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek
AutorRottenburg, Judith

Alle Bände der Reihe "Kleine Kulturwissenschaftliche Bibliothek"

Über den Autor Judith Rottenburg

Judith Rottenburg studierte Kunstwissenschaften in ­Berlin, Karlsruhe und Murcia und promovierte nach Forschungsaufenthalten in Dakar, New York und Paris in München. Sie lebt und arbeitet in Berlin, wo sie Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt >BilderfahrzeugeUmgekehrte Sammlungsgeschichte. Kunst und Kultur aus Kamerun in deutschen Museen

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