Artikelnummer: 978-3-525-50149-8
Einband: Fester Einband
Verfügbarkeit: Noch nicht erschienen, Dezember 2026
Nach dem Ersten Weltkrieg stellt sich für evangelische wie katholische Theolog:innen die zentrale Frage, wie dem Bedeutungsverlust der Kirchen wirksam begegnet werden kann. In beiden Konfessionen entstehen Zusammenschlüsse, die die Erneuerung des Gottesdienstes als zentralen Ansatz verfolgen. Sabine Maurer arbeitet in ihrer Studie als Gemeinsamkeit das Prinzip der Objektivität von Evangelischer Liturgischer und katholischer Volksliturgischer Bewegung heraus. Zugleich analysiert sie die unterschiedlichen ekklesiologischen Grundannahmen beider Bewegungen und bewertet sie theologisch. Darüber hinaus zeigt die Autorin die Bedeutung der internationalen modernen Ökumenischen Bewegung für die Entwicklung einer evangelisch katholischen Annäherung, an der die Vertreter beider liturgischer Bewegungen trotz römischen Verbots aktiv mitwirken. Mit der Studie legt Maurer erstmals eine Untersuchung der katholischen Volksliturgischen Bewegung aus evangelischer Perspektive vor.