Die Juditfigur in der Vulgata (eBook)

Eine theologische Studie zur lateinischen Bibel
Artikelnummer: 978-3-11-048705-3
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 245.05
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Ziel dieser Studie ist es, das Eigenprofil der Vulgata-Fassung des Buches Judit zu erheben: Denn durch Kürzungen und Erweiterungen stimmt die um 400 n. Chr. vom Kirchenvater Hieronymus angefertigte Vulgata-Fassung des Buches Judit etwa nur zur Hälfte mit der um 100 v. Chr. entstandenen griechischen Originalfassung, der Septuaginta-Fassung, überein. Die Vulgata-Fassung wird daher mit der Septuaginta-Fassung und mehreren Vetus Latina Handschriften verglichen. Im Zentrum der Analysen aber steht die Juditfigur, weil sie die signifikantesten Unterschiede zu den anderen Textfassungen zeigt, und damit die Kap. 8-16 des Buches Judit. Methodisch wird die Juditfigur mit Hilfe einer exegetisch-kognitionswissenschaftlichen Figurenanalyse untersucht, die Ergebnisse vor ihrem zeitgeschichtlichen Kontext ausgewertet. Dazu wird auf historische, sozialgeschichtliche und politische Umstände der Zeit um 400 n. Chr. einerseits und auf das Leben sowie Werke und Briefe des Hieronymus andererseits Bezug genommen. Durch diese Vorgehensweise kann gezeigt werden, dass die Vulgata-Fassung des Hieronymus viel mehr als bloß eine Übersetzung ist und wie und unter welchen Perspektiven der Kirchenvater mit dem Text gearbeitet und diesen weiterentwickelt hat.

Ziel dieser Studie ist es, das Eigenprofil der Vulgata-Fassung des Buches Judit zu erheben: Denn durch Kürzungen und Erweiterungen stimmt die um 400 n. Chr. vom Kirchenvater Hieronymus angefertigte Vulgata-Fassung des Buches Judit etwa nur zur Hälfte mit der um 100 v. Chr. entstandenen griechischen Originalfassung, der Septuaginta-Fassung, überein. Die Vulgata-Fassung wird daher mit der Septuaginta-Fassung und mehreren Vetus Latina Handschriften verglichen. Im Zentrum der Analysen aber steht die Juditfigur, weil sie die signifikantesten Unterschiede zu den anderen Textfassungen zeigt, und damit die Kap. 8-16 des Buches Judit. Methodisch wird die Juditfigur mit Hilfe einer exegetisch-kognitionswissenschaftlichen Figurenanalyse untersucht, die Ergebnisse vor ihrem zeitgeschichtlichen Kontext ausgewertet. Dazu wird auf historische, sozialgeschichtliche und politische Umstände der Zeit um 400 n. Chr. einerseits und auf das Leben sowie Werke und Briefe des Hieronymus andererseits Bezug genommen. Durch diese Vorgehensweise kann gezeigt werden, dass die Vulgata-Fassung des Hieronymus viel mehr als bloß eine Übersetzung ist und wie und unter welchen Perspektiven der Kirchenvater mit dem Text gearbeitet und diesen weiterentwickelt hat.

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VerlagDe Gruyter
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2016
Seitenangabe466 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Auflage16001 A. 1. Auflage
PlattformEPUB
ReiheDeuterocanonical and Cognate Literature Studies
AutorLange, Lydia

Alle Bände der Reihe "Deuterocanonical and Cognate Literature Studies"

Über den Autor Lydia Lange

Dr. sc. Lydia Lange ist Diplom-Psychologin. Sie war von 1969 - 1991 an der Humboldt-Universität Berlin, 1992 - 1994 in der Bundestagsverwaltung in Bonn und 1995 - 2004 am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, jetzt im Ruhestand. Ihre Forschungen beziehen sich auf die Gebiete Sozialpsychologie, Methoden der Sozialforschung, Geschichte der Psychologie, Scientometrie sowie die Beschäftigung mit Evolutionspsychologie seit ihrer Tätigkeit am MPI und danach. 

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