Die Herolde im römisch-deutschen Reich

Studie zur adligen Kommunikation im späten Mittelalter
Artikelnummer: 978-3-7995-4368-2
Einband: Fester Einband
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CHF 72.00
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Herolde sind einem breitem Publikum unter den Stichworten des ritterlichen Turniers und der Wappen bekannt. Die Forschung untermauerte dieses Bild, da auch hier die Herolde lange Zeit auf ihr Verhältnis zum Turnier und zur Heraldik reduziert wurden. Die Tätigkeit der Herolde steht aber in einem viel weiteren gesellschaftlichen Horizont, was ihn zu einem emblematischen Vertreter der adlig-höfischen Kultur macht. Über zwei Jahrhunderte sind sie ein Leitmedium der Adelsgesellschaft. Ihre gesellschaftliche Wirkung wird hier erstmals systematisch und vergleichend in die sozialen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen gestellt. Der langanhaltende Bedarf nach den Herolden und die Vermittlung ihres Wissens auch im Druck kann aus der Beziehung zwischen Medieneinsatz und gesellschaftlichen Wandlungsprozessen als soziales Konstrukt verstanden werden. Die Herolde als Medien adliger Kommunikation haben die Wandlungen adligen Selbstverständnisses begleitet und sich ebenfalls Transformationsprozessen ausgesetzt.


Herolde sind einem breitem Publikum unter den Stichworten des ritterlichen Turniers und der Wappen bekannt. Die Forschung untermauerte dieses Bild, da auch hier die Herolde lange Zeit auf ihr Verhältnis zum Turnier und zur Heraldik reduziert wurden. Die Tätigkeit der Herolde steht aber in einem viel weiteren gesellschaftlichen Horizont, was ihn zu einem emblematischen Vertreter der adlig-höfischen Kultur macht. Über zwei Jahrhunderte sind sie ein Leitmedium der Adelsgesellschaft. Ihre gesellschaftliche Wirkung wird hier erstmals systematisch und vergleichend in die sozialen, politischen und kulturellen Rahmenbedingungen gestellt. Der langanhaltende Bedarf nach den Herolden und die Vermittlung ihres Wissens auch im Druck kann aus der Beziehung zwischen Medieneinsatz und gesellschaftlichen Wandlungsprozessen als soziales Konstrukt verstanden werden. Die Herolde als Medien adliger Kommunikation haben die Wandlungen adligen Selbstverständnisses begleitet und sich ebenfalls Transformationsprozessen ausgesetzt.


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VerlagJan Thorbecke Verlag
EinbandFester Einband
Erscheinungsjahr2015
Seitenangabe448 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Abbildungenmit 10, zum Teil farbigen Abbildungen
MasseH24.5 cm x B17.9 cm x D3.7 cm 892 g
Auflage1. A.
ReiheMittelalter-Forschungen
AutorBock, Nils

Alle Bände der Reihe "Mittelalter-Forschungen"

Über den Autor Nils Bock

Nils Bock lehrt Mittelalterliche Geschichte an der Universität Münster. Seine Interessen gelten neben der mittelalterlichen Finanzgeschichte, den Formen der adligen Kommunikation, der Geschichte des Alters und der Geschichte des spätmittelalterlichen Burgunds.

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