Die größten Philosophen der Aufklärung (Kommentiert) (eBook)

Erweiterte Ausgabe. Neues Organon, Kritik der reinen Vernunft, Der Gesellschaftsvertrag, Candide, Monadologie, Mathematische Principien der Naturlehre
Artikelnummer: 4066339587427
Einband: Adobe Digital Editions
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Die größten Philosophen der Aufklärung versammelt zentrale Stimmen einer Epoche, in der Vernunft, Erfahrung, Naturrecht und Kritik an überlieferten Autoritäten die Grundlagen des modernen Denkens neu bestimmten. Die Auswahl führt von politischen Grundsatztexten über erkenntnistheoretische Untersuchungen bis zu religionskritischen, naturwissenschaftlichen und moralphilosophischen Entwürfen. Werke wie Lockes Überlegungen zu Freiheit und Eigentum, Montesquieus Analyse der Gewaltenteilung, Kants Programm der Mündigkeit oder Newtons methodische Revolution erscheinen hier als Teil eines vielstimmigen europäischen und transatlantischen Gesprächs. Die vertretenen Autoren - darunter Rousseau, Voltaire, Diderot, Hume, Herder, Hobbes, Franklin, Bacon, Spinoza, Leibniz und Descartes - markieren unterschiedliche Voraussetzungen und Spannungen der Aufklärung. Empirismus und Rationalismus, Skepsis und Fortschrittsglaube, Republikanismus und Gesellschaftsvertrag, Toleranzdenken und wissenschaftliche Methode treten in produktive Reibung. Gemeinsam zeigen diese Denker, wie philosophische Argumente politische Institutionen, religiöse Debatten, Bildungsideale und das Selbstverständnis des modernen Subjekts prägten. Dieser Band empfiehlt sich Leserinnen und Lesern als konzentrierter Zugang zu einer geistigen Bewegung von außergewöhnlicher Reichweite. In einem einzigen Zusammenhang eröffnet er vergleichende Perspektiven auf Stil, Methode und Wirkung aufklärerischer Texte. Die Sammlung bietet nicht nur historische Orientierung, sondern regt dazu an, die bis heute wirksamen Fragen nach Freiheit, Wahrheit, Macht und Vernunft neu zu durchdenken. Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern. - Eine Einführung verknüpft die verschiedenen Stränge, indem sie erörtert, warum diese unterschiedlichen Autoren und Texte gemeinsam in einer Sammlung Platz finden. - Der Abschnitt zum historischen Kontext beleuchtet die kulturellen und intellektuellen Strömungen, die diese Werke geprägt haben, und bietet Einblicke in die gemeinsamen (oder gegensätzlichen) Epochen, die jeden Autor beeinflusst haben. - Eine kombinierte Synopsis (Auswahl) umreißt kurz die wichtigsten Handlungen oder Argumente der enthaltenen Texte, damit die Leser den Gesamtumfang der Anthologie erfassen können, ohne wesentliche Wendungen vorwegzunehmen. - Eine kollektive Analyse hebt gemeinsame Themen, stilistische Variationen und bedeutsame Überschneidungen in Ton und Technik hervor, um Autoren aus verschiedenen Hintergründen miteinander zu verbinden. - Reflexionsfragen ermutigen die Leser, die verschiedenen Stimmen und Perspektiven innerhalb der Sammlung zu vergleichen, und fördern so ein tieferes Verständnis des übergreifenden Gesprächs.
Die größten Philosophen der Aufklärung versammelt zentrale Stimmen einer Epoche, in der Vernunft, Erfahrung, Naturrecht und Kritik an überlieferten Autoritäten die Grundlagen des modernen Denkens neu bestimmten. Die Auswahl führt von politischen Grundsatztexten über erkenntnistheoretische Untersuchungen bis zu religionskritischen, naturwissenschaftlichen und moralphilosophischen Entwürfen. Werke wie Lockes Überlegungen zu Freiheit und Eigentum, Montesquieus Analyse der Gewaltenteilung, Kants Programm der Mündigkeit oder Newtons methodische Revolution erscheinen hier als Teil eines vielstimmigen europäischen und transatlantischen Gesprächs. Die vertretenen Autoren - darunter Rousseau, Voltaire, Diderot, Hume, Herder, Hobbes, Franklin, Bacon, Spinoza, Leibniz und Descartes - markieren unterschiedliche Voraussetzungen und Spannungen der Aufklärung. Empirismus und Rationalismus, Skepsis und Fortschrittsglaube, Republikanismus und Gesellschaftsvertrag, Toleranzdenken und wissenschaftliche Methode treten in produktive Reibung. Gemeinsam zeigen diese Denker, wie philosophische Argumente politische Institutionen, religiöse Debatten, Bildungsideale und das Selbstverständnis des modernen Subjekts prägten. Dieser Band empfiehlt sich Leserinnen und Lesern als konzentrierter Zugang zu einer geistigen Bewegung von außergewöhnlicher Reichweite. In einem einzigen Zusammenhang eröffnet er vergleichende Perspektiven auf Stil, Methode und Wirkung aufklärerischer Texte. Die Sammlung bietet nicht nur historische Orientierung, sondern regt dazu an, die bis heute wirksamen Fragen nach Freiheit, Wahrheit, Macht und Vernunft neu zu durchdenken. Diese erweiterte Ausgabe wurde mit großer Sorgfalt gestaltet, um Ihr Leseerlebnis zu bereichern. - Eine Einführung verknüpft die verschiedenen Stränge, indem sie erörtert, warum diese unterschiedlichen Autoren und Texte gemeinsam in einer Sammlung Platz finden. - Der Abschnitt zum historischen Kontext beleuchtet die kulturellen und intellektuellen Strömungen, die diese Werke geprägt haben, und bietet Einblicke in die gemeinsamen (oder gegensätzlichen) Epochen, die jeden Autor beeinflusst haben. - Eine kombinierte Synopsis (Auswahl) umreißt kurz die wichtigsten Handlungen oder Argumente der enthaltenen Texte, damit die Leser den Gesamtumfang der Anthologie erfassen können, ohne wesentliche Wendungen vorwegzunehmen. - Eine kollektive Analyse hebt gemeinsame Themen, stilistische Variationen und bedeutsame Überschneidungen in Ton und Technik hervor, um Autoren aus verschiedenen Hintergründen miteinander zu verbinden. - Reflexionsfragen ermutigen die Leser, die verschiedenen Stimmen und Perspektiven innerhalb der Sammlung zu vergleichen, und fördern so ein tieferes Verständnis des übergreifenden Gesprächs.
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Verlage-artnow
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2024
Seitenangabe6232 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Masse15'800 KB
PlattformEPUB
AutorRousseau, Jean-Jacques / Kant, Immanuel / Montesquieu / Spinoza, Baruch / Newton, Isaac / Leibniz, Freiherr Gottfried Wilhelm von / Descartes, René / Voltaire / Diderot, Denis / Hume, David / Herder, Johann Gottfried / Locke, John / Hobbes, Thomas / Franklin, Benjamin / Bacon, Francis / E-Artnow (Hrsg.) / Ehlers, Hannes (Komment.)

Über den Autor Jean-Jacques Rousseau

Jean-Jacques Rousseau (28.6.1712 Genf - 2.7.1778 Ermenonville), Sohn eines Uhrmachers und Forschers, ist einer der maßgeblichen Denker der Aufklärung. Rousseau besucht die Dom-Musikschule in Annecy. Danach geht er nach Paris, wo er als Schreiber in einem Katasteramt arbeitet und im literarischen Salon von Madame Dupin verkehrt. Rousseau reist viel und bildet sich autodidaktisch weiter. Er tut sich als Schriftsteller, Philosoph und Komponist hervor. Der Kulturpessimist Rousseau verschriftlicht in seiner Abhandlung »Du contrat social« (dt. »Gesellschaftsvertrag«) seine Theorie des Gesellschaftsvertrags, in der er von einem ursprünglich freien Naturzustand des Menschen ausgeht, der sich gesellschaftlichen Konventionen unterwerfe (»Der Mensch ist frei geboren, und liegt überall in Ketten«). »Emile oder Über die Erziehung« ist eine prosaische Ausarbeitung dieser Gedanken. Selbst wissenschaftliche und kulturelle Bildung, so hatte er bereits in seinem »Discours sur les Sciences et les Arts« (dt. »Abhandlung über die Wissenschaften und die Künste«) festgestellt, gehören zu den negativen Einflüssen, die den Menschen zusehends von seinem positiven Naturzustand entfernt hätten. In seinem »Discours sur l'origine et les fondements de l'inégalité parmi les hommes« (dt. »Abhandlung über den Ursprung und die Grundlagen der Ungleichheit unter den Menschen«) führt er als ein Vorläufer des europäischen Sozialismus die Ungleichheit der Menschen auf die Arbeitsteilung zurück.

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