Die Bibliothek der Franziskaner in Göttingen - Spannungsverhältnisse zwischen Ordensansprüchen und Bildungsrealität (eBook)

Artikelnummer: 978-3-640-94069-1
Einband: Adobe Digital Editions
Verfügbarkeit: Download, sofort verfügbar (Link per E-Mail)
CHF 16.00
decrease increase

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: Bildungsaufbruch um 1200, Sprache: Deutsch, Abstract: Bibliotheken stellen bis heute eine wichtige und herausragende Institution der Menschheit dar. In ihnen wird das gesammelte Wissen von der Antike bis zur Gegenwart aufbewahrt und somit für nachfolgende Generationen gespeichert. Darüber hinaus gewähren sie einem breiten Publikum Zugang zu ihrem Inventar, sodass Bibliotheken häufig den Ausgangspunkt einer jeden wissenschaftlichen Arbeit darstellen. Wer nun allerdings glaubt, unsere heutigen Bibliotheken seien eine Invention der Moderne, der irrt gewaltig. Bereits in der Antike konnte die Bibliothek von Alexandria durch ihr reiches Inventar zu erheblichen Ruhm gelangen. Im Mittelalter wurde diese Errungenschaft der Antike keinesfalls aufgegeben. Es waren vor allem die Bettelorden und im Besonderen die Dominikaner und Franziskaner, welche ein eigenständiges Bibliothekswesen entwickelten und dieses in städtischen Räumen institutionalisierten. Da mittelalterliche Bibliotheksinventare jedoch nur fragmentarisch überliefert wurden, gibt es nur wenige wissenschaftliche Untersuchen zu speziellen Bibliotheken der Bettelorden. Eine Ausnahme hierbei ist allerdings die Dissertation von Eva Schlotheuber, welche sich intensivst mit der Franziskanerbibliothek in Göttingen befasst. Diese Arbeit soll an Schlotheuber anknüpfen, um einen weiteren Beitrag zur mittelalterlichen Bibliotheks- und Bettelordensgeschichte Göttingens zu liefern. Die zentrale Fragestellung hierbei ist, wie der Orden der Franziskaner mit Buchbesitz und Wissensaneignung umging und wie dies mit den Ordensregeln zu vereinbaren war. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, wie sich mit Aufkommen der Observantenbewegung das Verhältnis der Göttinger Franziskaner zu ihrer Bibliothek veränderte.

Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Geschichte Europas - Mittelalter, Frühe Neuzeit, Note: 1,3, Universität Potsdam (Historisches Institut), Veranstaltung: Bildungsaufbruch um 1200, Sprache: Deutsch, Abstract: Bibliotheken stellen bis heute eine wichtige und herausragende Institution der Menschheit dar. In ihnen wird das gesammelte Wissen von der Antike bis zur Gegenwart aufbewahrt und somit für nachfolgende Generationen gespeichert. Darüber hinaus gewähren sie einem breiten Publikum Zugang zu ihrem Inventar, sodass Bibliotheken häufig den Ausgangspunkt einer jeden wissenschaftlichen Arbeit darstellen. Wer nun allerdings glaubt, unsere heutigen Bibliotheken seien eine Invention der Moderne, der irrt gewaltig. Bereits in der Antike konnte die Bibliothek von Alexandria durch ihr reiches Inventar zu erheblichen Ruhm gelangen. Im Mittelalter wurde diese Errungenschaft der Antike keinesfalls aufgegeben. Es waren vor allem die Bettelorden und im Besonderen die Dominikaner und Franziskaner, welche ein eigenständiges Bibliothekswesen entwickelten und dieses in städtischen Räumen institutionalisierten. Da mittelalterliche Bibliotheksinventare jedoch nur fragmentarisch überliefert wurden, gibt es nur wenige wissenschaftliche Untersuchen zu speziellen Bibliotheken der Bettelorden. Eine Ausnahme hierbei ist allerdings die Dissertation von Eva Schlotheuber, welche sich intensivst mit der Franziskanerbibliothek in Göttingen befasst. Diese Arbeit soll an Schlotheuber anknüpfen, um einen weiteren Beitrag zur mittelalterlichen Bibliotheks- und Bettelordensgeschichte Göttingens zu liefern. Die zentrale Fragestellung hierbei ist, wie der Orden der Franziskaner mit Buchbesitz und Wissensaneignung umging und wie dies mit den Ordensregeln zu vereinbaren war. Darüber hinaus wird der Frage nachgegangen, wie sich mit Aufkommen der Observantenbewegung das Verhältnis der Göttinger Franziskaner zu ihrer Bibliothek veränderte.

Schreiben Sie Ihre eigene Bewertung
  • Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten
*
*
Schlecht
Sehr gut
*
*
*
*
VerlagGRIN Verlag
EinbandAdobe Digital Editions
Erscheinungsjahr2011
Seitenangabe25 S.
AusgabekennzeichenDeutsch
Auflage1. Auflage
PlattformEPUB
AutorKunz, Mathias

Weitere Titel von Mathias Kunz

Produktbewertungen
Nur registrierte Benutzer können Produkte bewerten